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Moskau macht Nato für Demontage des Sicherheitssystems in Europa verantwortlich

© AP Photo / Olivier MatthysNato-Hauptsitz in Brüssel (Archiv)
Nato-Hauptsitz in Brüssel (Archiv) - SNA, 1920, 17.03.2021
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Die Nordatlantische Allianz hat ihre militärische Infrastruktur bei zwei Erweiterungswellen den Grenzen Russlands nähergebracht und somit das System der europäischen Sicherheit demontiert. Das erklärte Russlands Vizeaußenminister Alexander Gruschko am Mittwoch in Moskau.
Er nahm Stellung zur jüngsten Erklärung von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, wonach Russland die Allianz bedrohe.
„Es sei daran erinnert, dass es gerade die Nato war, die bis zur russischen Grenze expandierte, wodurch sich die Lage in Europa grundlegend verändert hat. (…) All das untergräbt die Sicherheit, die sich nach Beendigung des Kalten Krieges herauskristallisiert hat“, sagte Gruschko weiter.

Russland muss auf Herausforderungen reagieren

Die Lage habe Russland gezwungen zu reagieren sowie seine Politik und die Militärplanung zu revidieren, was denn auch getan worden sei.
„Die Erklärungen über die Raketenbedrohung von Seiten Russlands haben weder Hand noch Fuß. Denn es sind gerade die USA, die aus dem INF-Vertrag über das Verbot (bodengestützter) Kurz- und Mittelstreckenraketen ausgestiegen waren. Indes war das eines der wichtigsten Dokumente im Bereich der europäischen Sicherheit. Die Initiative Russlands, ein Moratorium für die Stationierung derartiger Waffen auf dem Kontinent zu verhängen, wurde von der Nato abgeschlagen“, kritisierte der russische Diplomat.

Nato stellt Raketenabwehr in Europa auf

Er verwies ferner auf das Nato-Programm zur Aufstellung einer Raketenabwehr in Europa, darunter auf deren Objekte in Rumänien und Polen, „die die Allianz fertigbauen wird, koste es, was es wolle“.
F-35B Lightning auf der Landebahn des Flugzeugsträgers „HMS Queen Elizabeth“. - SNA, 1920, 16.03.2021
Großbritannien will sein Atomwaffenarsenal aufstocken
Allianzchef Stoltenberg hatte am Dienstag die wichtigsten Gefahren für die Nato genannt. Dazu zählte er Russland, Cyberattacken, Technologien, den Aufschwung Chinas und die Klimaveränderung.

Die Briten wollen atomar aufrüsten

Zu den Plänen Großbritanniens, sein Atompotenzial um 40 Prozent aufzustocken, sagte Gruschko, das würde die Kräftekonstellation in Europa ändern. Deshalb sollten neue Waffen Londons in ein künftiges Abkommen mit der führenden Atommacht USA einbezogen werden. „Es sollen alle Faktoren mitberücksichtigt werden, die die militärische Sicherheit und Stabilität beeinflussen können“, betonte der Diplomat.
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