China verbietet Ausstrahlung von Oscar-Verleihung

© AFP 2022 / ROBYN BECKOscar Statue
Oscar Statue  - SNA, 1920, 17.03.2021
China hat den lokalen Medien verboten, die diesjährige Oscar-Verleihung auszustrahlen, da ein Dokumentarfilm über die Proteste in Hongkong für den Filmpreis nominiert wurde. Darüber berichtet die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch.
Laut nicht genannten Sprechern der Agentur ist das Verbot darauf zurückzuführen, dass die chinesischen Behörden Bedenken bezüglich der politischen Ansichten der Regisseurin Chloe Zhao haben, die ebenfalls nominiert wurde.
Die Berichterstattung über die Zeremonie soll sich Peking zufolge auf Auszeichnungen konzentrieren, die nicht als kontrovers angesehen werden.
Hollywood-Schauspieler Christoph Walz (Archivbild) - SNA, 1920, 17.02.2021
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Der Film „Do Not Split“ von dem Journalisten Anders Hammer erzählt von Demos gegen Peking, die Mitte 2019 in Hongkong stattfanden. Er wurde für die Auszeichnung als bester Kurzdokumentarfilm nominiert.
Die Gewinner der wegen der Corona-Pandemie sich am längsten hinziehenden Oscar-Saison werden am 25. April bekannt gegeben. Die Details der Zeremonie sind noch nicht bekannt, aber die Organisatoren versprechen, dass sie traditionell in mehr als 225 Ländern der Welt ausgestrahlt wird.
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