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Australien registriert vier Fälle von Nebenwirkungen nach Astrazeneca-Impfung – Medien

© REUTERS / FABIAN BIMMERImpfdosen mit AstraZeneca-Vakzine wird in einem Impfzentrum in Grevesmühlen gezeigt
Impfdosen mit AstraZeneca-Vakzine wird in einem Impfzentrum in Grevesmühlen gezeigt - SNA, 1920, 17.03.2021
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In Australien sind vier Fälle von Nebenwirkungen nach der Verabreichung des Astrazeneca-Vakzins gemeldet worden, wie der TV-Sender „9News“ am Mittwoch unter Verweis auf die Behörden berichtete.
Nach Angaben der Behörden des australischen Staates Queensland wurden bei vier Ortsansässigen anaphylaktische Reaktionen (Allergie) nach der Anwendung des COVID-19-Impfstoffs von Astrazeneca beobachtet.
Der Generaldirektor des Gesundheitsdepartements von Queensland, John Wakefield, verglich diese Reaktion laut dem Sender mit einem „Bienenstich“. Alle vier Menschen seien sofort behandelt worden, sie seien zurzeit „in Sicherheit“. Zudem rief er diejenigen, bei denen „anaphylaktische Reaktionen auf die im Vakzin enthaltenen Komponenten“ auftreten könnten, dazu auf, auf die Impfung zu verzichten.
Wie der australische Gesundheitsminister, Brendan Murphy, mitteilte, war Anaphylaxie auch nach der Impfung mit dem Pfizer-Vakzin und nicht nur mit dem von Astrazeneca zu beobachten. Er betonte, dass eine solche Reaktion zu erwarten wäre. Experten hätten „Adrenalin bei der Hand“ und sie wüssten, wie man damit umgehen könne.
Virologe Christian Drosten - SNA, 1920, 17.03.2021
„Wir brauchen diese Impfung“: Drosten warnt vor Aussetzung von Astrazeneca
Zuvor hatten einige EU-Länder, darunter Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande und Spanien, vorübergehend die Immunisierung mit Astrazeneca eingestellt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich einige Impflinge über thromboembolische Komplikationen beklagt hätten.
Österreich setzt nun vorerst weiter auf das Vakzin von Astrazeneca: Das nationale Impfgremium sprach am Montag eine entsprechende vorläufige Empfehlung aus. Für eine „abschließende Empfehlung” würden allerdings noch Daten fehlen.
Die Europäische Agentur für Arzneimittel (EMA) erklärte, dass die Vorfälle zurzeit untersucht würden. Für die Dauer der Ermittlungen sei es noch möglich, sich das Astrazeneca-Vakzin verabreichen zu lassen.
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