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US-Geheimdienste: Russland beeinflusste erneut Präsidentenwahl und wollte Biden schaden

© REUTERS / Jonathan ErnstDonald Trump und Joe Biden in einer Fernsehdebatte im Vorfeld der Präsidentenwahl.
Donald Trump und Joe Biden in einer Fernsehdebatte im Vorfeld der Präsidentenwahl. - SNA, 1920, 16.03.2021
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Russland hat sich bei der US-Präsidentenwahl im November 2020 nach Ansicht der amerikanischen Geheimdienste für den damaligen Präsidenten Donald Trump eingesetzt und sich bemüht, dessen Herausforderer Joe Biden zu schaden und Unfrieden im Land zu stiften.
Präsident Wladimir Putin und seine Regierung hätten die versuchte Einflussnahme „genehmigt und durchgeführt“, hieß es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht aus dem Büro von Geheimdienstkoordinatorin Avril Haines.
Russland habe sich bei seiner Kampagne auf seinen Geheimdienst, staatliche Medien, Internet-Trolls und Verbündete in der Ukraine gestützt. Eine der wichtigsten Strategien Moskaus sei es gewesen, Biden und seiner Familie im Zusammenhang mit der Ukraine Korruption vorzuwerfen.
Dafür hätten russische Agenten auch gezielt Amerikaner angesprochen, die Verbindungen zu Trumps Regierung gehabt hätten, um ein Einleiten von Untersuchungen gegen Biden zu fordern. Es habe auch Versuche gegeben, Beamte der Trump-Regierung und Medien dahingehend zu manipulieren, hieß es weiter.

Wahlen beeinflusst, aber nicht direkt eingemischt

Russland habe sich 2020 auf Desinformation konzentriert, sich aber im Gegensatz zur Wahl 2016 nicht darum bemüht, die Wahlinfrastruktur in den USA direkt zu untergraben, so in dem Bericht weiter.
Moskau wollte „die öffentliche Wahrnehmung der Kandidaten in den USA beeinflussen“ und das langfristige Ziel verfolgen, „das Vertrauen in das US-Wahlsystem zu untergraben und die gesellschaftliche Spaltung der Menschen in Amerika zu verstärken“. Das Land habe einen Wahlsieg Bidens als „nachteilig für russische Interessen“ betrachtet. China hingegen habe nicht versucht, die Wahl zu beeinflussen. Moskau hatte Anschuldigungen dieser Art in der Vergangenheit wiederholt zurückgewiesen.
Dem Bericht zufolge soll sich auch der Iran bemüht haben, den Wahlkampf zu beeinflussen. Teheran sei es darum gegangen, die Chancen für eine Wiederwahl Trumps zu verringern und die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft zu verstärken. Auch der Iran habe dabei nicht direkt die Wahlinfrastruktur angegriffen.
Donald Trump  - SNA, 1920, 16.03.2021
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