Michelle Obama von Meghans Rassismus-Vorwürfen nicht überrascht

© REUTERS / YEN DUONGMichelle Obama
Michelle Obama  - SNA, 1920, 16.03.2021
Die frühere First Lady der USA Michelle Obama zeigte sich in einem Interview nicht sonderlich überrascht über die Rassismus-Vorwürfe von Herzogin Meghan gegen Teile des britischen Königshauses.
Dass „People of Color“ Rassismus begegnen, sei nicht neu, und so sei es keine völlige Überraschung Meghans Gefühle zu hören, sagte Obama in einem am Dienstag veröffentlichten Interview des Senders NBC.
Sie bete „um Vergebung und Heilung“ für die Familie und dafür, dass diese aus den Anschuldigungen Lehren ziehen könne, so die 57-Jährige. Als „People of Color“ bezeichnen sich Menschen, die nicht als weiß wahrgenommen werden und mit Rassismus Erfahrungen gemacht haben.
Meghan, die Frau von Prinz Harry, hatte Anfang März in einem aufsehenerregenden Interview des Senders CBS von Rassismus während der Schwangerschaft mit ihrem Sohn Archie berichtet. Im Palast habe es Bedenken darüber gegeben, wie dunkel der Hautton ihres Sohnes sein werde. Meghans Mutter ist schwarz. Der Palast erklärte daraufhin, die Familie wolle die Vorwürfe privat aufarbeiten.

Schmutzkampagne gegen Meghan?

Laut einem Bericht von „The Daily Mail“ will die Herzogin gegen eine geplante Schmutzkampagne vonseiten des Könighauses vorgehen. Es handelt sich um eine angebliche Mobbing-Beschwerde gegen Meghan aus dem Jahr 2018, wonach sie zwei persönliche Assistentinnen dermaßen unter Druck gesetzt hatte, dass beide daraufhin gingen. Von Demütigungen und Tränen sei die Rede gewesen.
Meghan hat inzwischen den Buckingham-Palast aufgefordert, Unterlagen, E-Mails oder Textnachrichten vorzuweisen, welche die Vorwürfe belegen sollen. Der Palast hat wiederum angekündigt, die Mobbing-Vorwürfe gegen die Herzogin von Sussex mithilfe einer unabhängigen Anwaltskanzlei zu untersuchen. Meghans Anwälte bezeichneten die Anschuldigungen als „kalkulierte Schmutzkampagne, die auf irreführenden und schädlichen Falschinformationen beruht“.
Meghan Markle - SNA, 1920, 15.03.2021
Meghan Markle fordert von Buckingham-Palast Beweise für Mobbing-Vorwürfe – Medien
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