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Kutschaty drängt auf Entlassung von Spahn, Weitere Länder setzen Impfungen mit Astrazeneca aus

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 16.03.2021
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Weitere Länder setzen Impfungen mit Astrazeneca aus; Kutschaty drängt auf Entlassung von Spahn; Reiseverband will Öffnung der Hotels in Deutschland; Australien verabreicht weiter Astrazeneca; Impfgipfel soll voraussichtlich verschoben werden; Weniger Kuscheln wegen Corona - WHO sieht Frühchen in Gefahr
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

Weitere Länder setzen Impfungen mit Astrazeneca aus

Nach Deutschland und vielen anderen Ländern hat auch Spanien jetzt die Corona-Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca vorsorglich ausgesetzt. Das Vakzin werde nicht eingesetzt, bis die Europäische Arzneimittel-Behörde und der Sicherheitsausschuss der Behörde einen detaillierten Bericht über die gemeldeten Fälle von Thrombosen der Hirnvenen nach Impfungen mit dem Präparat vorgelegt habe, sagte Gesundheitsministerin Carolina Darias. Dass die Fälle von Thrombosen nach Vakzinierungen gemeldet und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergriffen worden seien, unterstreiche die Sicherheit des Impfsystems, betonte sie. Neben Spanien setzten in der Nacht auch Portugal, Slowenien und Lettland die Immunisierungen mit Astrazeneca aus.

Kutschaty drängt auf Entlassung von Spahn

Der nordrhein-westfälische SPD-Fraktionsvorsitzende und designierte Landeschef, Thomas Kutschaty, drängt wegen Versäumnissen in der Corona-Politik auf eine Entlassung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Erst habe Spahn bei der Beschaffung der Impfstoffe versagt, dann bei der Teststrategie, begründete Kutschaty seine Forderung im „Spiegel“. Spahn sei mit seinem Job überfordert. Ein solcher Gesundheitsminister sei in dieser historischen Krise nicht mehr tragbar. Die Bundeskanzlerin müsse jetzt schnell handeln.

Reiseverband will Öffnung der Hotels in Deutschland

Der Deutsche Reiseverband fordert die Öffnung von Hotels in Deutschland, sofern dies die Inzidenz-Zahlen zulassen. Er freue sich sehr, dass jetzt der guten Entwicklung auf Mallorca und den anderen Inseln Rechnung getragen und die Reisewarnung aufgehoben wurde. Das sei folgerichtig, sagte der DRV-Präsident, Norbert Fiebig, einem Bericht der Zeitungen der Funke Mediengruppe zufolge. Er plädiere dafür, dass es überall dort, wo es die Infektionszahlen oder Möglichkeiten zulassen, auch Öffnungen geben sollte, auch in Deutschland.
Leuchtturm im Norden von Mallorca - SNA, 1920, 14.03.2021
Reisen nach Mallorca ohne Quarantäne und Testpflicht wieder möglich

Australien impft weiter mit Astrazeneca

Australien setzt seine Impfkampagne mit dem Astrazeneca-Vakzin trotz der Bedenken über mögliche schwerwiegende Nebenwirkungen in Europa fort. Während die Europäische Arzneimittelbehörde diese Ereignisse untersucht, habe sie ihre Ansicht bekräftigt, dass das Medikament von Astrazeneca erfolgreich vor Covid-19 schütze und weiterhin in der Impfkampagne verwendet werden sollte, so der Oberste Gesundheitsbeamte Paul Kelly.

Impfgipfel soll voraussichtlich verschoben werden

Nach der Aussetzung von Corona-Vakzinierungen mit dem Präparat von Astrazeneca soll die für Mittwochabend geplante Bund/Länder-Beratung zur weiteren Impfstrategie voraussichtlich verschoben werden.

Weniger Kuscheln wegen Corona - WHO sieht Frühchen in Gefahr

Strenge Corona-Regeln in Geburtenstationen können fatale Folgen für Frühgeborene haben. Wegen der Pandemie werde in vielen Ländern der lebenswichtige Körperkontakt zwischen Eltern und ihren Babys eingeschränkt, warnt die Weltgesundheitsorganisation. Der medizinische Nutzen des Kuschelns sei weit höher als die Ansteckungsgefahr. Für Frühchen und Neugeborenen mit geringem Gewicht wird normalerweise die Känguru-Methode empfohlen, bei der das Kind möglichst viele Stunden am Tag auf den nackten Oberkörper der Mutter oder des Vaters gelegt wird. Zusätzlich sollen die Kinder Muttermilch bekommen. Nach Angaben der WHO kann das Sterberisiko dieser Babys so um bis zu 40 Prozent reduziert werden.
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