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Hamburger Hafen am stärksten betroffen: Seegüterumschlag ist gesunken

© SNA / Artur AleksandrowHamburger Hafen (Archivbild)
Hamburger Hafen (Archivbild) - SNA, 1920, 16.03.2021
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2020 ist ein hartes Jahr für deutsche Häfen gewesen. Insbesondere im zweiten Quartal ging der Warenumschlag dort deutlich zurück. Betroffen war vor allem der Hamburger Hafen. Im letzten Quartal kehrte sich der Trend dann aber um.
Um 6,4 Prozentpunkte ist der Güterumschlag im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 gesunken. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Insgesamt seien 275,7 Millionen Tonnen Waren umgeschlagen worden. Dabei habe der Import mit 9,2 Prozent Rückgang deutlich stärker gelitten als der Export, der lediglich um 1,4 Prozent gefallen sei.
Übers Jahr gesehen waren die Auswirkungen im zweiten Quartal 2020 am stärksten. Die Verluste betrugenim Mai 16,8 und im Juni 15,8 Prozent. Der Rückgang im ersten Quartal soll dagegen mit 3,6 Prozent moderat gewesen sein. Ab August ging es dann wieder mit dem Umschlag aufwärts und im November war dann erstmals ein Plus von 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen.
Am stärksten traf das Corona-Jahr den Hamburger Hafen, dessen Umschlag um 6,8 Prozent zurückging. Bremerhaven war mit 2,1 Prozent und Wilhelmshaven mit 1,2 betroffen. Der Seehafen Rostock dagegen verzeichnete sogar ein leichtes Plus von 0,7 Prozent. Mit 109,2 Tonnen betrug der Warenumschlag dennoch im Hamburger Hafen auch 2020 mehr als der aller anderen deutscher Häfen zusammen.
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