Einige US-Bundesstaaten unterschätzten Corona-Todesfälle – WSJ

© REUTERS / HANNAH BEIERImpfung in den USA
Impfung in den USA - SNA, 1920, 15.03.2021
In einigen US-Bundesstaaten ist bei einer Neuberechnung eine größere Zahl von Corona-Todesfällen als bisher registriert worden, wie die Zeitung „The Wall Street Journal“ am Montag mitteilte. Dies hängt offenbar mit den Besonderheiten der Statistikführung zusammen.
So habe es im Bundesstaat Ohio im Februar noch 4000 Todesfälle und in Indiana 1500 gegeben. Die Neuberechnung sei auch in den Bundesstaaten Virginia, Minnesota und Rhode Island erfolgt.
Die Unterbewertung der Daten verbindet das Blatt mit dem Prinzip des Systems, das die Staaten zur Veröffentlichung der Statistik verwenden. Das System funktioniere in Echtzeit und berücksichtige keine Todesfälle im Zusammenhang mit Corona, die später während einer medizinischen Untersuchung bekannt würden.
In Echtzeit, zum Beispiel, funktioniere der Tracker der Johns-Hopkins-Universität, schreibt die Zeitung.

Corona-Stand in den USA

Die Vereinigten Staaten sind derzeit das Land mit den meisten aktiven Corona-Infektionen weltweit. Nach Angaben der John-Hopkins-Universität (Stand 15. März, 11.25 Uhr) haben sich in den USA 29. 438.779 Menschen mit Covid-19 infiziert. 534.889 Patienten sind an dem Erreger gestorben.
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