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Ohne finanzielle Hilfe drohen mehr Studienabbrüche in der Schweiz

CC BY 2.0 / Kai Schreiber / lecture hallHörsaal (Symbolbild)
Hörsaal (Symbolbild) - SNA, 1920, 15.03.2021
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In einem offenen Brief bitten mehrere Vereinigungen von Studierenden die Schweizer Regierung um einen besseren und bundesweit gültigen Ablauf für finanzielle Unterstützung von Studenten. Die Organisationen wollen weitere Studienabbrüche von Betroffenen aufgrund ihrer finanziellen Situationen verhindern.
Viele Studenten sind finanziell stark von der Corona-Krise betroffen. Es sei davon auszugehen, dass es zu mehr Studienabbrüchen als sonst kommen wird. Um die Studienabbrüche vorzubeugen, hat der Dachverband Schweizer Studierendenschaft (VSS) am Donnerstag einen offenen Brief an das Bundeshaus geschickt.
Mit Hilfe von bundesweiten Nothilfefonds soll eine Abhilfe für Studenten geschaffen werden. Zwar hätten einige Universitäten und Stiftungen Notfall-Darlehen ausgesprochen, doch eine einheitliche Lösung gebe es noch nicht. Der VSS machte in seinem Schreiben auch auf die lokalen Unterschiede dieser Hilfen aufmerksam.
Chemiefabrik des schweizerischen Konzerns Lonza nahe Visp, wo die Komponenten des Moderna-Impfstoffes produziert werden sollten (Archivbild) - SNA, 1920, 12.03.2021
Schweizer Regierung lehnte eigene Impfstoffproduktion ab?
Die konkrete Forderung der Unterzeichner des Briefes: die Vergabe eines Nothilfefonds an Studierende mit 5000 Franken (4512 Euro) für die Betroffenen. Dieser Betrag sollte als Stipendium zu beantragen sein. Die Stipendien würden nach „klaren, einfachen Kriterien“ vergeben werden.

Hilfe bereits zugesprochen

Bisher gibt es einen Fond der Schweizer Stiftung für Bildungsförderung (Educa Swiss), welcher ebenfalls Studierenden in finanziell schwierigen Situationen hilft. Insgesamt 600.000 Franken (541.000 Euro) Spenden stehen zur Verfügung, von denen 350.000 Franken (316.000 Euro) bereits zugesagt wurden, schreibt die Schweizer Zeitung „Tages-Anzeiger“. Somit hätten rund 100 Studenten bereits Unterstützung erhalten.
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