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Seit Krisenbeginn: Österreich gab mehr als 33 Milliarden Euro für Corona-Wirtschaftshilfen aus

© CC0 / PixabayGeld (Symbolbild)
Geld (Symbolbild) - SNA, 1920, 15.03.2021
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Der österreichische Finanzminister Gernot Blümel hat eine Zwischenbilanz der Corona-Wirtschaftshilfen gezogen. Bisher wurden dafür 33,5 Milliarden Euro vom Staat zugesagt, meldet APA unter Berufung auf die Behördenangaben.
Die Agentur APA verweist darauf, dass seit Beginn der Krise vor einem Jahr zahlreiche Hilfsinstrumente, darunter der Ausfallsbonus, Kurzarbeit sowie der Fixkostenzuschuss, eingeführt worden seien, um die Wirtschaft des Landes während der Corona-Krise zu unterstützen.
„Wir helfen seit Anfang der Krise so rasch wie möglich und so kulant wie nötig (…)“, wird Finanzminister Gernot Blümel auf der offiziellen Webseite seines Ministeriums zitiert.
Laut dem österreichischen Finanzministerium wurden bis zum 12. März 33,539 Milliarden Euro „rechtsverbindlich zugesagt oder ausbezahlt“.
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Die Hilfsmaßnahmen wurden laufend laut den Aussagen Blümels verbessert, mittlerweile funktioniere es „sehr gut“. Dazu sagte er:
„Wenn es mehr Geld braucht, wird es das geben. Das können wir uns aufgrund der guten wirtschaftspolitischen Daten und der soliden Budgetpolitik der Vergangenheit leisten.“

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10,849 Milliarden der bisher zugesagten oder auch ausbezahlten Hilfen fließen laut APA in die Kurzarbeit, 7,072 Milliarden in die Garantieübernahmen und 5,545 Milliarden in die Steuerstundungen. Dabei gab es für Soforthilfe 3,648 Milliarden Euro, für Umsatzersatz 3,059 Milliarden, für den Härtefallfonds 1,221 Milliarden und für den Fixkostenzuschuss (I und II) 776 Millionen Euro. Das Gemeindepaket umfasst 596 Millionen, an den Non-Profit-Organisationen (NPO) Unterstützungsfonds (inklusive Sportligen) gehen 290 Millionen, der Corona-Familienhärteausgleich sieht 172 Millionen vor und die Investitionsprämie 41 Millionen.
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Ferner meldet die Agentur:
„Ein Teil der genehmigten Hilfen wird nicht ausbezahlt werden, etwa bei der Kurzarbeit: Hier sind von den zugesagten 10,849 Milliarden Euro bisher 6,673 Milliarden vom AMS ausbezahlt. Die Abrechnung der Kurzarbeit erfolgt im Nachhinein, manche bereits genehmigte Anträge werden nicht umgesetzt. Auch bei den Steuerstundungen und Garantieübernahmen werden nicht alle Genehmigungen schlagend werden, erwartet das Ministerium.“
Der durchschnittliche Auszahlungsbetrag der Hilfen beläuft sich beim Fixkostenzuschuss I auf 9906 Euro, beim Fixkostenzuschuss II auf 18.432 Euro, beim Verlustersatz auf 36.672 Euro, beim Umsatzersatz November auf 19.134 Euro, beim Umsatzersatz Dezember auf 9195 Euro, beim Ausfallsbonus auf 7006 Euro und beim NPO Unterstützungsfonds auf 14.791 Euro.
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