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Komplikationen sind eher Koinzidenz: Deutschland setzt Impfungen mit AstraZeneca fort

© REUTERS / FABIAN BIMMERImpfdosen mit AstraZeneca-Vakzine wird in einem Impfzentrum in Grevesmühlen gezeigt
Impfdosen mit AstraZeneca-Vakzine wird in einem Impfzentrum in Grevesmühlen gezeigt - SNA, 1920, 15.03.2021
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Deutschland setzt die Impfungen mit dem Covid-19-Impfstof von AstraZeneca fort. Das Gesundheitsministerium nehme die Meldungen über Blutgerinnsel bei Geimpften aber ernst und prüfe sie ständig. Dies meldet die Nachrichtenagentur Reuters am Montag.
Einige europäische Länder, darunter die Niederlande, Norwegen, Irland und Dänemark, hatten zuvor vor dem Hintergrund der Nebenwirkungen die Verwendung des Impfstoffes als „Vorsichtsmaßnahme“ vorerst ausgesetzt. Italien und Österreich stoppten die Verwendung von bestimmten Chargen. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat den Impfstoff aber als sicher eingestuft. Es gäbe keine Hinweise darauf, dass die Komplikationen durch die Impfung mit AstraZeneca verursacht worden seien.
Auch der Hersteller verteidigt seinen Impfstoff. Er habe die Daten von mehr als 17 Millionen Geimpften in der EU und Großbritannien geprüft und keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko einer Lungenembolie, einer tiefen Venenthrombose oder einen Rückgang der Blutplättchen gefunden, hieß es.
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Das deutsche zuständige Paul-Ehrlich-Institut und die Weltgesundheitsorganisation WHO halten den Impfstoff für sicher. Bislang seien 15 Fälle einer tiefen Venenthrombose und 22 Fälle einer Lungenembolie gemeldet worden.
Wie Clemens Wendtner, Chefarzt der Infektiologie und Tropenmedizin an der München Klinik Schwabing, gegenüber Reuters mitteilte, gibt es höchstwahrscheinlich keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen Impfung und den Blutgerinnseln. Es sei eher von einer Koinzidenz auszugehen.
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