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Europäische Investitionen in Israels Start-ups 2020 auf Rekordhoch

© REUTERS / Amir CohenAmnon Shashua, Mitbegründer von Israels Start-up Mobileye
Amnon Shashua, Mitbegründer von Israels Start-up Mobileye - SNA, 1920, 15.03.2021
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Europäer haben voriges Jahr trotz der Corona-Krise so viel wie nie zuvor in israelische Start-ups investiert. Das hat eine Analyse der Marktforschungsfirma IVC Research Center im Vorfeld der „Europe Days“ in Tel-Aviv ergeben.
Im Jahr 2020 hätten 195 europäische Förderer umgerechnet mehr als eine Milliarde Euro in junge Unternehmen in Israel investiert. Das sei fast viermal so viel wie 2015. Besonders viel investiert wurde den Angaben zufolge in Cybersicherheit, Finanztechnologie und in das sogenannte „Internet der Dinge“.
Die Zahlen wurden vor dem Beginn der Online-Konferenz „Europe Days“ erhoben, die am Dienstag in Tel Aviv stattfindet. Einer der Initiatoren der Konferenz Gilli Cegla, ein israelischer IT-Unternehmer, sieht mehrere Gründe für den stetigen Anstieg der Investitionen in dem Hightech-Land sowie für das Allzeithoch im vergangenen Jahr. „Es handelt sich um Prozesse, die schon vorher begonnen hatten, und 2020 gefruchtet haben", sagte Cegla gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (DPA).
Euro-Symbol bei einer Ausstellung in Peking (Archivbild) - SNA, 1920, 02.02.2021
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Die Europäische Union stehe unter einem starken kommerziellen Druck aus den USA, den beispielsweise Amazon gegenüber dem europäischen Einzelhandel aufbaut. Sehr hoch sei zudem der Druck aus China. Doch die Digitalisierung in Europa schreite nur sehr zögerlich voran. Dies habe sich in der Corona-Krise deutlich gezeigt. „Bei dem Thema Digitalisierung hinkt Europa in allen Sektoren stark hinterher.“ Israel sei hingegen für seine Innovationskraft bekannt und deshalb für Investoren attraktiv, so der Unternehmer.
In Sachen Digitalisierung gilt Israel mit seinen vielen Start-up-Unternehmen als sehr fortschrittlich. Ziel der „Europe Days“ sei es, europäische Investitionen in Israel zu fördern sowie israelischen Gründern den Sprung nach Europa zu ermöglichen, heißt es auf der Seite. Es geht dabei speziell um Ausweitungsmöglichkeiten in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH). An der Konferenz sollen unter anderem Telekom-Chef Tim Höttges, der Schweizer Investor Daniel Gutenberg sowie der deutsche Gründer und Start-up-Investor Sebastian Pollok teilnehmen.
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