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Allergischer Schock bei mRNA-Impfstoffen – Studie zu Risiko

© AP Photo / Matthias SchraderIntensivpatient in Mühldorf
Intensivpatient in Mühldorf - SNA, 1920, 15.03.2021
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Schon nach den ersten Impfungen mit mRNA-Impfstoffen sind vereinzelt lebensbedrohliche allergische Reaktionen gemeldet worden. Doch die Häufigkeit solcher Reaktionen wurde bislang nur grob geschätzt. Eine neue Studie hat hier genauer ermittelt.
Der anaphylaktische Schock ist eine starke allergische Reaktion, bei der im Extremfall auch ein Atem- und Herz-Kreislauf-Stillstand eintreten kann. Er tritt als infolge einer Überempfindlichkeit des Immunsystems auf Allergene auf. Dabei kann es sich um Fremdstoffe wie Bienengift, Erdnüsse oder auch Medikamente wie Antibiotika handeln. Oder Impfstoffe gegen Sars-Cov-2.
Nach Beginn der Impfungen mit diversen Impfstoffen kam es auch zu starken allergischen Reaktionen. Für die mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna wurden nun erstmals sehr genaue Daten rund um diese Reaktion gesammelt und im Rahmen einer Studie ausgewertet.
Astrazeneca-Impfstoff - SNA, 1920, 15.03.2021
Arzt in Norwegen stirbt nach AstraZeneca-Impfung
Als Datengrundlage diente eine Impfkampagne im Bostoner Medizinernetzwerk Mass General Brigham. Insgesamt 52.805 Angestellte wurden dabei geimpft, wobei laut Statistik rund 4000 von diesen auf Lebensmittel oder Medikamente allergisch waren. Die Forscher überwachten jegliche allergischen Reaktionen inklusive anaphylaktischer Schocks nach der ersten Impfung.
Das Ergebnis: Bei insgesamt zwei Prozent kam es zu allergischen Reaktionen, zu denen auch ein Juckreiz an der Einstichstelle gehört. Zu anaphylaktischen Reaktionen kam es bei 2,47 je 10.000 Geimpften. „Um das in einen Kontext zu stellen: Das ist vergleichbar mit anaphylaktischen Reaktionen auf gewöhnliche Antibiotika“, sagt Hauptautorin der Studie, Kimberly Blumenthal.
Jede Person, die von einem anaphylaktischen Schock im Rahmen dieser Studie betroffen war, soll sich von diesem wieder erholt haben.
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