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Großbritannien leitet Voruntersuchung gegen Assads Ehefrau ein – Times

© REUTERS / OMAR SANADIKIAsma al-Assad, die Ehefrau des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad
Asma al-Assad, die Ehefrau des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad - SNA, 1920, 14.03.2021
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Die britische Polizei hat eine Voruntersuchung gegen Asma al-Assad, die Ehefrau des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, aufgenommen, nach deren Ergebnissen ihr der Entzug der britischen Staatsbürgerschaft drohen könnte. Das berichtete die Zeitung „The Sunday Times“ am Sonntag.
Als Grund für die Untersuchung dienen demnach Behauptungen, wonach die syrische First Lady während des bereits zehn Jahre andauernden Bürgerkriegs in Syrien Terroranschläge angestiftet und gefördert haben soll.
Wie das Blatt schreibt, hat die Polizei solche Handlungen eingeleitet, nachdem die internationale Anwaltskanzlei Guernica 37 ein entsprechendes Ersuchen gerichtet hatte.
Anwälte der in London ansässigen Organisation hätten der Polizei Beweise vorgelegt, wonach Asma al-Assad offenbar zu den „einflussreichen Akteuren“ in der syrischen Führung gehören und die syrischen Streitkräfte offen unterstützen soll.
Momentan sei aber unklar, ob das britische Gericht in der Lage sein werde, einen solchen Fall in Abwesenheit des Beschuldigten zu prüfen, präzierte „The Sunday Times“. Das Blatt schließt aber nicht aus, dass Interpol eine „rote Benachrichtigung“ gegen Asma al-Assad erlässt.
Dann werde die Ehefrau des syrischen Präsidenten nicht aus Syrien ausreisen können, ohne verhaftet zu werden.
Baschar al-Assad - SNA, 1920, 08.03.2021
Syriens Präsident Assad und seine Frau mit Coronavirus infiziert
Unter anderem könne Asma Al-Assad die britische Staatsbürgerschaft entzogen werden. Großbritannien könne zudem ihre Auslieferung beantragen, präzisierte der TV-Sender „Sky News“.
Ein Vertreter von Scotland Yard bestätigte gegenüber dem Blatt, dass „die Abteilung der städtischen Polizei für Kriegsverbrechen am 31. Juli 2020 Jahr ein Ersuchen erhalten hat, das den andauernden syrischen Konflikt betrifft“. Das Dokument werde zurzeit von Mitarbeitern der Abteilung geprüft.
In den vergangenen Jahren hatte das Innenministerium des Vereinigten Königreichs die Pässe mehrerer Briten annulliert, da sie in den Nahen Osten gereist waren, um auf der Seite terroristischer Organisationen zu kämpfen.
Die 45-jährige Asma al-Assad ist in London geboren und aufgewachsen. Sie absolvierte das King's College in London und arbeitete als Wirtschaftsanalystin bei der Deutschen Bank und in der Investmentabteilung von J. P. Morgan. Der künftige Präsident Syriens lernte sie kennen, als er in Großbritannien ein Praktikum absolvierte. Im Jahr 2000 heirateten sie. 2012 wurde Asma al-Assad in die Sanktionsliste Großbritanniens und der EU aufgenommen und fiel unter die Sanktionen der Vereinigten Staaten.
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