WSJ: US-Bundesgericht setzt Investitionsverbot für Xiaomi aus

© AP Photo / Kin CheungXiaomi (Symbolbild)
Xiaomi (Symbolbild) - SNA, 1920, 13.03.2021
Das US-Bundesgericht hat das von der Administration verhängte Verbot für Investitionen in das chinesische Technologieunternehmen Xiaomi vorübergehend ausgesetzt, schreibt das „Wall Street Journal“.
Die Zeitung unterstreicht, dass Bundesrichter Rudolph Contreras bei der Verkündung seines Verdikts die im Januar vom Pentagon getroffene Entscheidung zu Xiaomi in Zweifel gezogen hat. Das Unternehmen war wegen Verbindungen zum chinesischen Militär auf die schwarze Liste gesetzt worden. Dem Bundesrichter zufolge konnten anhand der dem Gericht vorgelegten Unterlagen keine schlüssigen Beweise für Verbindungen des Unternehmens zum Militär erbracht werden.

„Xiaomi ist ein öffentliches Unternehmen, das kommerzielle Produkte für die zivile Nutzung herstellt und vom eigenen unabhängigen Rat und von den Mehrheitseigentümern kontrolliert wird. Es steht faktisch außer Kontrolle anderer Organisationen bzw. ist nicht mit anderen Organisationen verbunden, die Eigentum der VR China sind oder von ihr bzw. ihren Sicherheitsdiensten kontrolliert werden“, erklärte Contreras.

Die US-Administration hat im Januar neun chinesische Unternehmen, darunter den Smartphone-Hersteller Xiaomi und die Fluggeselschaft Comac, auf die Sperrliste gesetzt.
Huawei (Logo) - SNA, 1920, 12.03.2021
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Xiaomi wurde 2010 gegründet. Das Unternehmen stellt Smarphones, Tablett-PCs und Smart-Hauswaren her. Sein Erstes Öffentliches Angebot (IPO) im Juli 2018 an der Börse von Hongkong war am größten in der Technologiebranche seit dem IPO des chinesischen Internetriesen Alibaba im Jahr 2014.
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