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Deutsche Botschaft fordert Zugang zu in Myanmar verhaftetem polnischen Journalisten

© REUTERS / AJENG DINAR ULFIANADemonstranten gegen den Militärputsch in Myanmar
Demonstranten gegen den Militärputsch in Myanmar - SNA, 1920, 13.03.2021
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Die Deutsche Botschaft in Yangon (früher: Rangun) hat die Behörden in Myanmar zur „fairen und menschlichen Behandlung“ eines festgenommenen polnischen Journalisten aufgefordert.
„Die Botschaft hat auch im Namen der polnischen Botschaft in Bangkok die myanmarische Seite offiziell gebeten, Informationen über den genauen Aufenthaltsort des inhaftierten polnischen Bürgers zu geben, ihm sofortigen konsularischen Zugang zu gewähren und schriftliche Informationen über den Grund seiner Inhaftierung und die Vorwürfe gegen ihn vorzulegen”, hieß es am Samstag in einer auf Facebook veröffentlichten Mitteilung.
Der polnische Journalist Robert Bociaga, der für die DPA in dem südostasiatischen Land tätig ist, war am Donnerstag nach übereinstimmenden Medienberichten in Taunggyi im Zentrum des früheren Birma von Einsatzkräften festgenommen worden. Der 30-Jährige soll dabei auch geschlagen und verletzt worden sein, wie ein Reporter von Khit Thit Media auf Facebook berichtete. Auf Fotos war zu sehen, wie Bociaga von etwa einem Dutzend Uniformierter umzingelt wurde und vor einer Wand schützend die Hände über sich hielt.
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„Wie jeder Inhaftierte hat er Anspruch auf gesetzliche Vertretung und als ausländischer Inhaftierter auf konsularischen Schutz”, so die Deutsche Botschaft, die in Myanmar die konsularischen Interessen der polnischen Bürger vertritt.
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