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Auch neue US-Regierung auf hartem Kurs: Weitere Beschränkungen gegen Huawei verhängt

© SNA / Ilja Pitaljow / Zur BilddatenbankHuawei (Logo)
Huawei (Logo) - SNA, 1920, 12.03.2021
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Die Regierung von Joe Biden will den harten Kurs seines Vorgängers Donald Trump gegen den chinesischen Netzwerkausrüster und Smartphone-Hersteller Huawei fortsetzen. Aktuell wurden die Lizenzen für Unternehmen geändert, die Artikel an Huawei liefern. Grund sind Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit.
Die Änderungen könnten aktuelle Verträge mit dem chinesischen Hersteller behindern, die noch unter früheren Lizenzen vereinbart wurden. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei informierte Personen am Freitag.
Handelshafen in Shanghai (Archivbild) - SNA, 1920, 17.02.2021
China löst USA als wichtigster Handelspartner der EU ab
Die USA hatten Huawei 2019 auf die schwarze Liste gesetzt und Zulieferungen an den Konzern deutlich eingeschränkt. Washington wirft Huawei vor, in Verbindung zu der chinesischen Regierung zu stehen und ihr vermutlich eine Art Hintertür für Spione anzubieten, um an US-Staats- oder Firmengeheimnisse zu gelangen. Der Konzern weist die Kritik zurück.
Eine Sprecherin des US-Handelsministeriums lehnte laut Reuters einen Kommentar ab und sagte, die Lizenzierungsinformationen würden der Vertraulichkeit unterliegen. Eine Sprecherin von Huawei verweigerte ebenfalls eine Stellungnahme.
Im Januar beschloss die Trump-Administration, mehr als ein Hundert Lizenzen im Gesamtwert von 119 Milliarden Dollar zurückzuziehen und nur vier Lizenzen im Wert von 20 Millionen Dollar zu genehmigen. US-Sanktionen erschweren Huawei verstärkt das Geschäft.
So schlagen die Lieferengpässe inzwischen auf die Produktion der hauseigenen Kirin-Chips durch. Firmengründer Ren Zhengfei hatte die Hoffnung geäußert, dass die neue US-Regierung unter Joe Biden eine „offene Politik“ verfolgt, so Reuters.
Zuletzt hatte das Unternehmen Konsequenzen aus den zunehmenden Problemen gezogen und die Billig-Smartphone-Marke Honor veräußert.
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