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Impfdosen aus China und Quantensprung im Kampf gegen Doping – Versprechen vor Tokio-Spielen

© REUTERS / ISSEI KATOCountdown-Uhr zu Olympischen Sommerspielen in Tokio
Countdown-Uhr zu Olympischen Sommerspielen in Tokio - SNA, 1920, 11.03.2021
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Die Olympischen Sommerspiele sollen trotz Corona-Pandemie und enormer Kosten 2021 stattfinden. Die Veranstalter versprechen Spiele der Superlative, was Sauberkeit, Sicherheit und Fairness angeht.
Am 25. März soll im japanischen Fukushima der Fackellauf zu den Olympischen Sommerspielen von Tokio starten. Trotz der unsicheren epidemischen Lage, wachsendem Widerstand in der japanischen Bevölkerung und vieler nach wie vor ungeklärter Fragen hofft Olympia-Geschäftsführer Toshiro Muto auf eine Erfolgsstory. „Wir wollen Spiele veranstalten, die für die ganze Welt spannend und inspirierend sein sollen.“
Ob ausländische Zuschauer für den Besuch der Spiele einreisen dürfen, soll noch vor Beginn des Fackellaufs endgültig entschieden werden. Bis dahin sollen auch die im vergangenen Jahr ausgefallenen 18 olympischen Testwettkämpfe nachgeholt werden, berichtet die DPA.
Um zusätzliche Sicherheit herzustellen, hat das Nationale Olympische Komitee Chinas angeboten, Impfstoffdosen für die Teilnehmer der Olympischen und Paralympischen Spiele für Tokio 2021 und Peking 2022 bereitzustellen. Der für eine weitere Amtszeit gewählte IOC-Chef Thomas Bach sagte am Donnerstag bei der IOC-Session, das Komitee werde das freundliche Angebot aus China annehmen.
President of the International Olympic Committee (IOC) Thomas Bach - SNA, 1920, 09.03.2021
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IOC ist großzügig auch gegenüber der Bevölkerung

„Das IOC wird diese zusätzlichen Impfstoffdosen für die olympischen und paralympischen Mannschaften bezahlen“, betonte Bach (67). „Für jede dieser zusätzlichen Dosen wird das IOC auch für zwei weitere Dosen bezahlen, die der Bevölkerung in diesen Ländern zur Verfügung gestellt werden können.“ Bisher sind laut Bach bereits „eine beträchtliche Anzahl“ von Olympia-Startern geimpft worden.
Mit Superlativen wird im Hinblick auf Tokio auch nicht gespart, was das Thema Anti-Doping-Kampf angeht. So versprach Valérie Fourneyron, Chefin der International Testing Agency (ITA), auf der Session des Komitees am Donnerstag einen „Quantensprung zum Schutz der Integrität der Spiele“. 33 Risikosportarten würden vor Tokio überprüft, 3000 Tests seien bereits erfolgt und weitere 3000 seien für die kommenden Monate geplant.
Die ITA hat laut DPA mit Sondermitteln des IOC eine Stätte zur Lagerung aller Dopingproben eingerichtet, die vor und während der Spiele gesammelt wurden und werden. Für nachträgliche Analysen würden die Tests dort bis zu zehn Jahre gelagert. „Wir werden sichere, saubere und faire Olympische Spiele veranstalten können“, gibt sich Fourneyron optimistisch.
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