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Forscher entdecken Beweise für eines der ältesten Massaker

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Archäologie, Ausgrabungen, Symbolbild - SNA, 1920, 11.03.2021
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Ein internationales Forscherteam hat anhand der genetischen Analyse der Überreste aus einer neolithischen Bestattung in der Ortschaft Potočani in Kroatien festgestellt, dass diese Menschen wahllos getötet wurden. Dies berichtet das Fachportal „Phys.org.“.
Demnach handelt es sich um die Überreste von 38 Menschen aus einer Bestattung, die aus der Zeit um 4200 v. Chr. stammt. Mithilfe der DNA-Analyse ermittelten die Fachleute aus Kroatien, Österreich und den USA das Vorhandensein familiärer Bindungen zwischen den Bestatteten, ihr Geschlecht und Alter. Auch die Spuren eines gewaltsamen Todes seien untersucht worden.
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Die Forscher seien zu dem Schluss gekommen, dass 70 Prozent der Verstorbenen keine Verwandten gewesen waren: Sie hätten verschiedenen Altersgruppen angehört, die Anzahl der Männer und Frauen sei ungefähr gleich gewesen. Dies habe es den Experten ermöglicht, die Version auszuschließen, dass die Menschen Opfer einer Fehde oder einer anderen „selektiven“ Ermordung geworden waren.
Nur bei 13 Personen seien kraniozerebrale Verletzungen festgestellt worden, hieß es. Bei einem gewaltsamem Tod, so die Forscher, gebe es meistens jedoch keine offensichtlichen Spuren auf den Knochen, nur Weichteile würden dabei verletzt. Daher habe festgestellt werden können, dass es sich um Beweise für einen der ältesten Fälle des wahllosen Massenmords handle, also um eine absichtliche Tötung von mehreren Menschen, die nicht für einen Kampf bereit gewesen waren.
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