Die Arktis aus einem MiG-Cockpit

Russische MiG-31-Kampfjets sind für ihre jüngsten Trainings über der Arktis aufgestiegen, teilte das russische Verteidigungsministerium am Mittwoch mit. Bei den Einsätzen filmten MiG-Piloten die unberührten Landschaften des Polargebietes.
Die Piloten der russischen Pazifikflotte, die für die Luftverteidigung im Autonomen Kreis der Tschuktschen zuständig sind, führten laut der russischen Militärbehörde Abfangmanöver in der Arktis durch.
Die Aufgabe der Trainings bestand darin, Flugzeuge, die die russische Grenze verletzt haben sollten, abzufangen.
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Seit dem 1. Dezember 2020 verstärken Kampfflugzeuge MiG-31BM der russischen Pazifikflotte, die auf dem Flugplatz von Anadyr, der Hauptstadt des Autonomen Kreises der Tschuktschen an der Küste des Beringmeers, stationiert sind, die russischen Fliegerkräfte in der Arktis-Zone.

MiG-31

Der Abfangjäger MiG-31, Nato-Codename „Foxhound“, ist in der Lage, nicht nur Aufklärungs- und Bombenflugzeuge eines Gegners zu vernichten, sondern auch nach ballistischen und Flügelraketen zu suchen und diese abzufangen. Die Maschine kann selbst tieffliegende orbitale Satelliten bekämpfen.
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Die MiG-31BM ist mit einem modernen Lenk- und Kontrollsystem ausgestattet und kann gleichzeitig bis zu sechs Luftziele vernichten, darunter auch Marschflugkörper und ballistische Raketen.
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