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Nachtnews: Stiko-Chef empfiehlt „Sputnik V“, Betrugsverdacht bei Corona-Hilfen

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 10.03.2021
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Vorsitzender der Ständigen Impfkommission lobt den russischen Corona-Impfstoff „Sputnik V“, Bundesregierung hat wegen Betrugshinweisen die Auszahlung von Corona-Hilfen gestoppt; Krankenkassen warnen wegen Corona vor Milliardenlücke; Pandemie steigert privaten Stromverbrauch; Kassenärzte-Chef rechnet mit Immunisierung bis zum Sommer.
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Stiko-Chef Mertens: „Sputnik V“ ist ein „guter Impfstoff”

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, hat den russischen Corona-Impfstoff „Sputnik V“ gelobt. „Das ist ein guter Impfstoff, der vermutlich auch irgendwann in der EU zugelassen wird. Die russischen Forscher sind sehr erfahren mit Impfungen. „Sputnik V“ ist clever gebaut”, sagte Mertens der „Rheinischen Post”. Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA prüft derzeit die Zulassung von „Sputnik V“.

Betrugsverdacht bei Corona-Hilfen

Die Bundesregierung hat wegen Betrugshinweisen die Auszahlung der aktuellen Corona-Hilfen gestoppt. Unbekannte hätten unter falschen Identitäten Gelder erschlichen. Laut Medienbericht könnte ein Millionenschaden entstanden sein. Bei den Abschlagszahlungen für die Corona-Staatshilfen für Unternehmen soll es Betrugsfälle gegeben haben. Es bestehe „in einigen Fällen der Verdacht, dass unrechtmäßig staatliche Hilfsgelder erschlichen wurden”, teilten Wirtschafts- und Finanzministerium auf einer Internetseite zu den unterschiedlichen Coronahilfen mit. „Die zuständigen Stellen haben bereits Ermittlungen aufgenommen”, hieß es weiter. Zur Höhe des entstandenen Schadens ist bislang nichts bekannt. Medien berichten von mehreren Millionen Euro.

Krankenkassen warnen wegen Corona vor Milliardenlücke

Den gesetzlichen Krankenkassen droht nach Einschätzung ihres Spitzenverbands GKV eine Finanzierungslücke in Milliardenhöhe. Die GKV-Verbandsvorsitzende Doris Pfeiffer sagte dem Deutschlandfunk, dass sämtliche Reserven während der Corona-Pandemie aufgebraucht werden. Für dieses Jahr sei sie noch optimistisch, dass die Zusatzbeitragssätze nicht weiter angehoben werden müssten. Im kommenden Jahr drohe aber eine Finanzierungslücke im zweistelligen Milliardenbereich. Pfeiffer forderte die Regierung auf, in den Haushaltsberatungen einen dauerhaft erhöhten Bundeszuschuss einzuplanen. Die gesetzlichen Kassen verbuchten im vergangenen Jahr bereits ein Defizit von 2,65 Milliarden Euro.

Corona-Pandemie steigert privaten Stromverbrauch um fünf Prozent

Die Corona-Pandemie treibt den Stromkonsum zu Hause in die Höhe – und mit ihm die Kosten.
Die Stromkosten vieler Verbraucher sind während der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Das zeigt eine Auswertung der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online für den „Spiegel“. Der Stromverbrauch pro Haushalt stieg demnach 2020 im Schnitt um 162 Kilowattstunden, was einem Plus von etwa fünf Prozent entspricht. Bei einem durchschnittlichen Preis von 31,37 Cent pro Kilowattstunde ergeben sich im Mittel Mehrkosten von rund 50 Euro.
Die Kryptowährung Bitcoin  - SNA, 1920, 20.02.2021
Immenser Stromfresser: Bitcoin verbraucht mehr Strom als ganz Argentinien – Studie
Hauptgrund für den höheren Verbrauch sei, dass viele Menschen wegen des Shutdowns, Homeschooling und Homeoffice-Arbeit mehr Zeit zu Hause verbringen. Basis für die Auswertung von co2online sind 3212 Datensätze von Privathaushalten, die auf tatsächlichen Stromzählerständen basieren. Fast drei Viertel der ausgewerteten Haushalte verbrauchten demnach mehr Elektrizität.

Kassenärzte-Chef rechnet mit Immunisierung bis zum Sommer

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollen heute den genauen Zeitpunkt für den Start der Corona-Impfungen durch Hausärzte bestimmen. Grob hatten sie sich schon auf der Corona-Sitzung vergangene Woche auf den Zeitraum Anfang April festgelegt. Bei ihrer Videokonferenz am Mittwoch soll es auch um die Frage gehen, wie die Impfstoffdosen auf die Impfzentren und die Arztpraxen verteilt werden. Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, hat im „Bayrischen Rundfunk“ die Erwartung geäußert, dass 20 Millionen Menschen im Monat geimpft werden könnten. Wenn es genug Nachschub an Impfdosen gebe, könne schon bis Mitte Juni die gesamte erwachsene Bevölkerung die erste Spritze bekommen, so Gassen in den „Bayern 2 Nachrichten“; die weitgehende Immunisierung könne Anfang August abgeschlossen sein. Gleichzeitig forderte er, die Reihenfolge derer, die geimpft werden, weniger streng zu regeln.
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