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Frauen leiden häufiger an Rückenschmerzen als Männer – RKI-Studie

© CC0 / Hans / PixabayFrau in einem Trainingstrikot (Symbolbild)
Frau in einem Trainingstrikot (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.03.2021
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Frauen in Deutschland leiden laut einer Befragung des Robert Koch-Instituts (RKI) häufiger an Rücken- und Nackenschmerzen als Männer und haben mehr Schmerzattacken. Auch von chronischen Rückenschmerzen berichten sie häufiger, wie die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf einen Beitrag im RKI-„Journal of Health Monitoring“ meldet.
Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern bei der Wahrnehmung der Schmerzstärke sind demnach aber „geringfügig“.
Rund 61 Prozent der 5000 Befragten über 18 Jahre gaben laut der Studie an, in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal Rückenschmerzen gehabt zu haben. Bei den Frauen waren es zwei Drittel (66 Prozent), bei den Männern 56 Prozent. Bei Nackenschmerzen ist der Unterschied laut RKI ebenfalls deutlich (Frauen: 55 Prozent, Männer: 36 Prozent), ebenso wie bei chronischen Rückenleiden, also einem fast täglichen Auftreten seit mindestens drei Monaten (Frauen: 18,5 Prozent; Männer: 12,4 Prozent).
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Als mögliche Gründe für die höhere Betroffenheit von Frauen führen die Autoren verschiedene Punkte an, unter anderem anatomische Unterschiede wie die Muskelkraft. Außerdem nähmen Frauen ihren Körper häufig anders wahr als Männer und reagierten „tendenziell sensitiver auf Schmerzen“, hieß es. Inwieweit die Arbeit im Homeoffice Rückenprobleme beeinflusst, lässt sich aus der Befragung nicht ableiten. Sie lief bereits zwischen Oktober 2019 und März 2020. Körperlich untersucht wurden die Teilnehmer nicht.
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