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„Was für Arschl**er“ – FDP-Politiker verärgert mit falscher Antwort „Fridays for Future“

© AFP 2021 / THOMAS KIENZLEPostwähler sind in Wahlkabinen neben einem Schild mit der Aufschrift "Landtagswahl 2021" zu sehen.
Postwähler sind in Wahlkabinen neben einem Schild mit der Aufschrift Landtagswahl 2021 zu sehen. - SNA, 1920, 10.03.2021
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Kurz vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg reagieren die Klimaaktivisten von „Fridays for Future“ (FFF) beleidigt auf die grobe Antwort des Stuttgarter FDP-Landtagswahlkandidaten Thilo Scholpp auf ihre früheren Fragebögen zur Klimapolitik.
Mit einer offenbar versehentlich weitergeleiteten Antwort zog der FDP-Landtagswahlkandidat in Stuttgart, Thilo Scholpp, den Groll von jungen Klimaaktivisten auf sich. Noch Ende Januar hatten sie Fragebögen zur Klimapolitik an die Direktkandidaten der Stuttgarter Wahlkreise geschickt und schon nach vier Minuten eine Antwort bekommen, aber nicht die gewünschte. Statt eines ausgefüllten Fragebogens kam eine interne Reaktion von Scholpp an seinen Mitarbeiter zurück, der versehentlich aber an die Klimaaktivisten selbst weitergeleitet wurde. Scholpp zeigte sich da mit der Deadline-Angabe für seine Antwort unzufrieden. „FFF Fragebogen mit Deadline 3.2. was für Arschl**er“, schreibt Scholpp darin. „Sollen wir da ähnlich dem anderen antworten? Flapsig ...“
Und schon wird aus dem Unfug ein Skandal. „Die Reaktion von Herrn Scholpp lässt uns betroffen zurück, steht jedoch exemplarisch“, beklagte die Klimaaktivistin Cosima Rade von „Fridays for Future Stuttgart“. „Wir bezweifeln, dass Menschen, die derartig respektlos auf das zivilgesellschaftliche Engagement junger Menschen reagieren, im Landtag sachliche, gerechte, und wissenschaftlich-fundierte politische Entscheidungen treffen werden.“
Wahlplakate mit den Porträts der Spitzenkandidaten bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg, des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) und der Ministerin für Bildung, Jugend und Sport Susanne Eisenmann.  - SNA, 1920, 09.03.2021
Kretschmann-Effekt in Baden-Württemberg und Merkels Rolle am SPD-Untergang – Experte zu Landeswahlen
Scholpp, der sich auf seiner Homepage als selbstständiger Netzwerk-, Datenschutz- und IT-Experte bezeichnet, bedauerte anschließend den Vorfall. „Ich habe etwas unflätig reagiert“, sagte der 53-Jährige gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „Das ist mir rausgerutscht.“ Er habe sich geärgert über die aus seiner Sicht zu kurze Frist für die Beantwortung des Fragenkatalogs und müsse sich entschuldigen. Er habe auch kein Problem mit Fridays for Future, seine Tochter sei dort auch aktiv.
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