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10 Jahre nach Kriegsbeginn: Fast jeder zweite junge Syrer verlor Angehörige

© SNA / Michail Woskressensky / Zur BilddatenbankFlüchtlingslager unweit von Damaskus, 2019
Flüchtlingslager unweit von Damaskus, 2019 - SNA, 1920, 10.03.2021
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Fast jeder zweite Syrer im Alter zwischen 18 bis 25 Jahren (47 Prozent) hat bereits ein Familienmitglied oder einen Freund verloren. Dies meldet die Deutsche Nachrichtenagentur unter Berufung auf eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK).
Die Organisation befragte 1400 Syrer in Syrien, im Libanon und in Deutschland. Zwölf Prozent dieser Menschen wurden im Krieg verletzt, 62 Prozent sind innerhalb des Landes oder ins Ausland geflohen.
Gut drei Viertel der Befragten haben zudem Schwierigkeiten, sich Lebensmittel leisten oder kaufen zu können. Vor allem Befragte, die noch in Syrien leben, leiden zudem unter psychischen Problemen: Mehr als die Hälfte hatte in den vergangenen zwölf Monaten mit Schlafstörungen, Angst und Depression zu kämpfen. Am wichtigsten für ihr Leben in der Zukunft ist den meisten jungen Frauen und Männern der Umfrage zufolge Stabilität.
Knapp ein Viertel aller Menschen in Syrien hat der Organisation Handicap International zufolge zudem eine Behinderung - fast doppelt so viele wie im weltweiten Durchschnitt, so die DPA.
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Krieg in Syrien

Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit März 2011 an. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen Rebellen, aber auch islamistische Terrormilizen gegenüber, die verschiedenen bewaffneten Gruppierungen angehören. Ende 2017 wurde der Sieg über die Terrormiliz Islamischer Staat (IS)* in Syrien und im Irak verkündet. In einzelnen Regionen Syriens werden noch lokale Operationen gegen die Terroristen durchgeführt. In den Vordergrund rücken gegenwärtig die politische Regelung, der Wiederaufbau des Landes und die Heimführung von Flüchtlingen.
*Terrororganisation, in Russland und Deutschland verboten
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