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Überlebensprotein von Krebs konnte ausgeschaltet werden

Krebszelle - SNA, 1920, 09.03.2021
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Das Protein Survivin spielt eine zentrale Rolle beim Wachstum von Krebszellen. Es entscheidet über Zelltod und Zellteilung und wird deshalb auch als „Überlebensprotein“ bezeichnet. Nun konnten Forscher der Universität Duisburg-Essen (UDE) dieses für Krebs überlebenswichtige Protein mit einem passgenauen Molekül binden und ausschalten.
Proteine steuern die wichtigsten Prozesse in den Körperzellen. Unnatürlich Veränderungen dieser großen Molekülklasse oder ein Ungleichgewicht in ihrer Verteilung können fatale Folgen für die Zelle oder den gesamten Organismus haben. Im Fall von Krebs etwa spielen fehlerhafte Proteine eine große Rolle. Sie sind deshalb einer der Angriffspunkte bei der Entwicklung von Medikamenten.
Forscher der Universität Duisburg-Essen entwickelten insgesamt 1093 Strukturen, die sich an solche Proteine anlagern und diese dadurch inaktivieren. Die Idee ist: Eine für das Protein wichtige Stelle wird dauerhaft besetzt und so wird das Protein davon abgehalten, seine – im Fall von Krebs zerstörerische – Tätigkeit auszuüben. Das ist den Forschern bei einer kritischen Stelle des „Überlebensproteins“ Survivin gelungen.
Zuvor hatten die Forscher mithilfe von computergestützten Modellen das Protein analysiert und die geeignete Angriffsstelle ermittelt. Die in Nature vorgestellte Studie ist ein „proof of principle“ und zeigt, dass mit der gewählten Methoden ganz unterschiedliche Proteine gebunden werden können. Solche Inaktivierungen könnten auch in künftigen Medikamenten eine Rolle spielen. Survivin wird schon länger als ein Zielmolekül für Krebstherapien behandelt.
Krankenhaus (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.03.2021
Wohnort hat deutlichen Einfluss auf Krebs-Überlebenschance – Studie
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