Türkei: 55 Migranten in Schiffscontainer entdeckt

© SNA / Jewgeni BiatowSpaziergänger auf der Küste nahe der türkischen Stadt Izmir (Archivbild)
Spaziergänger auf der Küste nahe der türkischen Stadt Izmir (Archivbild) - SNA, 1920, 09.03.2021
55 irakische Bürger sind im Hafen der westtürkischen Stadt Izmir aus einem Container befreit worden. Sie sollen eine „hohe Summe“ bezahlt haben, um nach Italien zu gelangen.
Fast sechs Tage sind die Iraker in dem Container eingesperrt gewesen, der nach Italien verschifft werden sollte, wie die dpa unter Berufung auf die türkische Zeitung „Cumhuriyet“ berichtet.
Demnach hatten die Iraker mehrere Löcher in die Containerwände gebohrt, um Sauerstoff zu bekommen. Als die Luft dennoch knapp wurde, machten sie mit Hilferufen und Klopfzeichen auf sich aufmerksam.
Laut der Zeitung hatten die Iraker eine „hohe Summe“ für diese Art der Verschiffung gezahlt. Nach der Befreiung sind die Migranten zunächst festgenommen worden, um an die örtliche Einwanderungsbehörde übergeben zu werden. Gleichzeitig fahnden die Behörden nach den „Migrantenschmugglern“.
Lastwagen (Symbolbild) - SNA, 1920, 03.03.2021
Polizei in der Osttürkei entdeckt 114 in Laster eingepferchte Migranten
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