Tätowierer und Kunden freuen sich über Öffnung der Studios

© AFP 2022 / JOHN MACDOUGALLTattoo-Salon in Berlin (Archivbild)
Tattoo-Salon in Berlin (Archivbild) - SNA, 1920, 09.03.2021
Unter Auflagen, die etwa das Tragen einer Maske und gegebenenfalls die Vorlage eines negativen Covid-19-Tests vorsehen können, dürfen Tattoo-Studios ihren Betrieb wieder aufnehmen. Der Bundesverband Tattoo zeigt sich nach der monatelangen Zwangspause erfreut über den Beschluss.
Seit Montag dürfen sogenannte „körpernahe Dienstleistungen“ unter Auflagen wieder angeboten werden. Im Beschluss aus der Videoschaltkonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Regierungschefs der Länder vom Donnerstag hieß es unter anderem:
„Darüber hinaus können ebenfalls die bisher noch geschlossenen körpernahen Dienstleistungsbetriebe sowie Fahr- und Flugschulen mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder öffnen, wobei für die Inanspruchnahme der Dienstleistungen, bei denen – wie bei Kosmetik oder Rasur – nicht dauerhaft Maske getragen werden kann, ein tagesaktueller Covid-19-Schnell- oder Selbsttest der Kundin oder des Kunden und ein Testkonzept für das Personal Voraussetzung ist.“
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Der Bundesverband Tattoo zeigte sich in einer Pressemitteilung hocherfreut über die Öffnung. Es gehe endlich wieder voran. Vor einer Terminvereinbarung empfehle er den Tattoo-Künstlern jedoch, die Corona-Veröffentlichung des jeweiligen Bundeslandes zu studieren, um zu erfahren, welche Bedingungen vor Ort gelten. Dazu gehöre beispielsweise die Frage, ob auch in Tattoo-Studios tagesaktuelle Schnell- oder Selbsttest vorgelegt werden müssen. Sollte in der jeweiligen Verordnung keine gesonderte Regelung für Tattoo-Studios aufgeführt sein, würden sie als körpernahe Dienstleistungen gelten, so der Verband.
„Bitte beachtet auch, dass laut Bundesregierung eine 'Notbremse' in die Landesverordnungen eingeführt werden soll. Denn sollte die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis drei Tage lang die Grenze von 100 überschreiten, sollen alle Lockerungen vorübergehend wieder rückgängig gemacht werden.“
Auch die Kunden zeigten sich erfreut über den Beschluss.
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