Horrorfund in Saarbrücken: Rund 200 tote und verwahrloste Katzen in Gartenlaube entdeckt

CC0 / Markus Roider / Pixabay / Polizeipatrouille im Freien (Symbolbild)
Polizeipatrouille im Freien (Symbolbild) - SNA, 1920, 09.03.2021
Bis zu 200 tote und verwahrloste lebendige Katzen sind laut der Deutschen Presse-Agentur in einer Gartenlaube in Saarbrücken entdeckt worden.
Das Gebäude sei von der Berufsfeuerwehr gewaltsam geöffnet worden. Darin fanden sich unter anderem rund 150 bis 200 Tierkadaver. Sie waren in Müllsäcken und Styroporkisten verpackt, angesammelt offenbar über eine lange Zeit, berichtet die dpa unter Berufung auf die Polizei in Saarbrücken. Zudem seien auf dem „völlig vermüllten Grundstück“ um das Gartenhaus bislang 32 verwahrloste Katzen eingefangen und ins Tierheim gebracht worden.
Ein Zeuge hat nach Angaben des Saarländischen Rundfunks und der dpa die Polizei und den Tiernotruf alarmiert, weil er „klägliches Geschrei mehrerer Katzen“ und „einen starken Verwesungsgeruch“ wahrgenommen hatte. Sein Hund war entlaufen und auf das Grundstück gekommen.
Die Gartenlaube gehört nach Polizeiangaben einer 73 Jahre alten Frau.
Gegen sie wurden mehrere Strafanzeigen nach dem Tierschutzgesetz gestellt, hieß es. Die Entsorgung der Tierkadaver gestaltete sich am Sonntag derart umfangreich, dass sie am Montag fortgesetzt werden sollte, hieß es.
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