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Minus 1,3 Millionen Einwohner: Deutschland wird bis zum Jahr 2040 schrumpfen – Bevölkerungsprognose

© AFP 2021 / STEFANIE LOOSMenschen erholen sich vor dem Berliner Dom (Archivbild)
Menschen erholen sich vor dem  Berliner Dom (Archivbild) - SNA, 1920, 09.03.2021
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Die Bevölkerungszahl in Deutschland wird sich bis zum Jahr 2040 nur leicht auf 81,9 Millionen Menschen verringern. Zwischen wirtschaftsstarken Großstädten und strukturschwachen Gegenden sollen jedoch wesentliche Unterschiede bestehen. Dies geht aus einer Bevölkerungsprognose des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung hervor.
Im Vergleich zum Jahr 2020 werden demnach 2040 rund 1,3 Millionen Einwohner weniger in Deutschland leben – der Rückgang sei somit deutlich geringer als bisher erwartet.
Die meisten Stadt- und Landkreise mit steigender Bevölkerungszahl würden in den alten Ländern liegen, teilte das BBSR am Dienstag mit. Das stärkste Bevölkerungswachstum mit mehr als 14 Prozent bis zum Jahr 2040 würden für die Münchener Umlandkreise Dachau, Erding und Ebersberg, aber auch für die Stadtkreise Landshut und Leipzig prognostiziert.
Vor allem in den alten Ländern gebe es viele Stadtkreise, in denen die Zahl der Kinder und Jugendlichen bis 2040 um weit mehr als ein Fünftel zunehmen werde – etwa in Regensburg, München und Freiburg im Breisgau. Das liege daran, dass die Bevölkerung hier schon jetzt sehr jung sei und überdurchschnittlich viele Kinder geboren würden.
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Unter allen Stadt- und Landkreisen der neuen Länder könnte Leipzig einen besonders starken Anstieg von Kindern und Jugendlichen von plus 25 Prozent aufweisen. Berlin, Potsdam, Dresden, Erfurt, Rostock, Jena und Chemnitz könnten ein Wachstum von mindestens fünf Prozent erwarten.

Bevölkerungszahl in strukturschwachen Gegenden abseits der Metropolen verringert sich weiter

Zahlreiche strukturschwache Landkreise abseits der Metropolen könnten im Gegenteil an Bevölkerung verlieren: Die Landkreise Salzlandkreis, Greiz, Elbe-Elster, Altenburger Land und Mansfeld-Südharz würden bis 2040 rund ein Fünftel ihrer Bevölkerung einbüßen.
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Zudem werde in Regionen mit stark zurückgehenden Bevölkerungszahlen das Durchschnittsalter überdurchschnittlich stark ansteigen. Im Jahr 2040 werden die Menschen in den Landkreisen Elbe-Elster, Spree-Neiße, Greiz und Altenburger Land im Schnitt rund 52 Jahre alt sein. In Universitätsstädten wie Mainz Münster, Freiburg im Breisgau, Heidelberg oder Jena solle die Bevölkerung auch 2040 im Schnitt um die 42 Jahre alt sein. Landesweit steigt das Durchschnittsalter nach den Berechnungen des BBSR von 44,3 Jahren im Jahre 2017 auf 45,9 Jahre im Jahre 2040 an.

Anteil der Rentner steigt bis 2040 auf 26,6 Prozent

Die Zahl der Personen im Rentenalter werde sich bis 2040 bundesweit um 4,1 Millionen (umgerechnet um 23 Prozent) erhöhen. Der Anteil der Rentner an der Bevölkerung könne somit von 21,4 Prozent im Jahr 2017 auf 26,6 Prozent steigen. Ein besonders starkes Wachstum würden dabei vor allem zahlreiche bayerische Kreise verzeichnen. Dies sei darauf zurückzuführen, dass in diesen Regionen, die im Umland von Nürnberg oder München liegen, überdurchschnittlich viele Menschen leben, die in den nächsten Jahren das Rentenalter erreichen würden. In den neuen Ländern wachse der Rentneranteil dagegen kaum noch oder sinke sogar, da der Anteil älterer Bevölkerung hier schon jetzt hoch sei.
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Die Prognose des BBSR geht davon aus, dass die bereits bestehenden Trends in der Zukunft stabil bleiben werden. Entsprechend könne sie plötzlich auftretende und nachhaltig wirkende Krisen beziehungsweise die Politik in der Zukunft nicht abbilden.
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