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Brasilianische Coronavirus-Mutation P.2 erstmals in Österreich bestätigt

© REUTERS / LISI NIESNERPassanten vor geschlossenen Restaurants in Wiener Stadtmitte
Passanten vor geschlossenen Restaurants in Wiener Stadtmitte - SNA, 1920, 09.03.2021
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In Österreich ist zum ersten Mal eine Infektion mit der brasilianischen Coronavirus-Mutation P.2 bestätigt worden. Das meldet die Agentur APA. Der Verdacht war bereits vor zwei Wochen beim Test eines Mannes in der Stadt Salzburg aufgetaucht, nun liegt das Ergebnis der Sequenzierung vor.
Der Salzburger hatte sich vor Wochen infiziert, doch beim ersten PCR-Test, bei dem das Virus nachgewiesen worden war, wurde die Mutation noch gar nicht festgestellt. Erst als sich der Infizierte gegen Ende der verordneten Quarantäne erneut testen ließ, sei die Mutante entdeckt worden, sagte der Sprecher des Landes Salzburg, Franz Wieser, zur APA.
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Wo sich der Mann angesteckt hat, sei nicht klar. „Er war weder im Urlaub noch sonst auswärts unterwegs”, so Wieser. Auf jeden Fall sei seine Absonderung verlängert worden, auch für seine Kontaktpersonen sei die Isolierung angeordnet worden. Daher seien auch keine weiteren Verdachtsfälle aufgetreten.
Es handle sich dabei um eine dritte Variante der brasilianischen Mutation, bei der auch die Mutante mit der Bezeichnung E484K vorhanden ist. Und gerade diese stehe im Verdacht, die Immunabwehr des Körpers stark zu beeinträchtigen.
Das Land Salzburg teilte am Montag mit, dass der Fall gut eingegrenzt werden konnte: „Es sind keine weiteren Verdachtsfälle aufgetreten.“ Um Virusvarianten bestmöglich entgegenzutreten, werde die Quarantäne für positiv getestete Personen von zehn auf 14 Tage erweitert.
„Auch nach einer durchgemachten Infektion gibt es bei dieser Variante die Möglichkeit, sich noch einmal anzustecken. Noch nicht ausreichend geklärt ist zudem, wie wirksam die verschiedenen Impfstoffe in Bezug auf diese Mutationen sind“, betonte Hans Georg Mustafa vom Labor medilab.
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