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Nach Krampfanfällen: Berliner Panda-Nachwuchs wird durchgecheckt

© Foto : Zoo BerlinDer junge Panda Pit aus dem Zoo Berlin wird von einem Experten-Team des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin untersucht
Der junge Panda Pit aus dem Zoo Berlin wird von einem Experten-Team des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin untersucht - SNA, 1920, 09.03.2021
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Nach vier kurzen Krampfanfällen am vergangenen Mittwoch ist der junge Panda Pit aus dem Zoo Berlin von einem Experten-Team des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin untersucht worden. Ein Virusinfekt, eine Tumorerkrankung oder eine bakterielle Infektion nicht festgestellt werden.
Wie der Berliner Zoo in einer aktuellen Pressemitteilung schreibt, wurde der anderthalbjährige Panda Pit unter Narkose untersucht. Unter anderem seien ein Ultraschall und eine Punktion an der Wirbelsäule durchgeführt worden. Anlass für die Untersuchung waren mehrere Krampfanfälle, die der junge Bär am vergangenen Mittwoch erlitten hatte.
© Foto : Zoo BerlinDer junge Panda Pit aus dem Zoo Berlin wird von einem Experten-Team des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin untersucht
Der junge Panda Pit aus dem Zoo Berlin wird von einem Experten-Team des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin untersucht - SNA, 1920, 09.03.2021
Der junge Panda Pit aus dem Zoo Berlin wird von einem Experten-Team des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin untersucht
Insgesamt gehe es Pit und seinem Bruder Paule gut und sie hätten sich bärengerecht entwickelt, so der Zoo. „Pit frisst, trinkt und spielt ganz normal, es gibt – abgesehen von diesem Vorfall – ansonsten gar keine Auffälligkeiten“, erklärt leitender Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Ochs. Nach den vier kurz nacheinander aufgetretenen Anfällen wirkte der kleine Bär zwar erschöpft, zeigte aber ansonsten keine anderen Symptome. Krampfanfälle könnten ganz unterschiedliche Ursachen haben, ein Virusinfekt, eine Tumorerkrankung oder eine bakterielle Infektion seien aber nicht festgestellt worden.

„Wir sind erstmal erleichtert, dass es Pit soweit gut geht und wir einige Ursachen bereits ausschließen können. Wir haben unsere Pandafamilie nicht nur tief ins Herz geschlossen, darüber hinaus haben sie für das Überleben ihrer Art auch eine wichtige Bedeutung“

Dr. Andreas Knieriem
Zoo-und Tierpark-Direktor
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