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Abhörskandal in Serbien: Premierministerin Brnabić spricht von Putschversuch

© AFP 2021 / ANDREJ ISAKOVICDie serbische Premierministerin Ana Brnabić
Die serbische Premierministerin Ana Brnabić  - SNA, 1920, 08.03.2021
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Die serbische Premierministerin Ana Brnabić hat das illegale Abhören des Präsidenten Aleksandar Vučić als „Putschversuch“ bezeichnet.
Brnabić zufolge könnten dahinter Mitarbeiter der Sicherheitsdienste, vor allem des Innenministeriums, sowie der regierenden Serbischen Fortschrittspartei stecken. Auch kriminelle Organisationen, die Mafia und einige serbische Medien seien beteiligt, sowie Vertreter des Justizsystems.
„Es bestehen keine Zweifel daran, dass auch ausländische Dienste verwickelt sind“, sagte die Premierministerin dem Fernsehsender „TV Pink“.
Das Ziel des Abhörens sei, den Präsident Vučić „physisch oder auf eine andere Weise“ zu entfernen.
Im Januar gab der serbische Innenminister Alexandar Vulin bekannt, dass der Präsident des Landes, Aleksandar Vučić, sowie Mitglieder seiner Familie 1572 Mal illegal abgehört worden waren. Beteiligt daran waren laut Vulin hochrangige Beamte des Innenministeriums.

„Verfolgung des serbischen Präsidenten“

Zuvor hatte Vulin bekannt gegeben, dass der Präsident Serbiens bedroht sei, da er nach der Festnahme von Vertretern der montenegrinischen Mafia-Clans, deren langfristige gewalttätige Konfrontation über die Region hinausgegangen sei, „dem organisierten Verbrechen den Krieg erklärt“ habe. Serbische Strafverfolgungsbehörden haben in den letzten Jahren auch mehrere Personen festgenommen, die Vucic und dessen Familie in den sozialen Medien gedroht haben. Regierungsnahe Medien berichten regelmäßig über die „Verfolgung“ des serbischen Präsidenten und der ihm nahestehenden Menschen und Politiker durch die Opposition und die kriminelle Gemeinschaft.
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