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Prügelattacke bei Athen: Polizeigewerkschaft kritisiert übermäßige Gewaltanwendung von Beamten

© AFP 2021 / ANGELOS TZORTZINISGriechischer Polizeibeamter
Griechischer Polizeibeamter  - SNA, 1920, 08.03.2021
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Nach einem Schlagstockeinsatz von Polizisten in der Athener Vorstadt Nea Smyrni hat der Generalsekretär der Polizeigewerkschaft, Stratos Mavroeidakos, den Gewalteinsatz seiner Kollegen kritisiert.
„Es gibt Regeln, wie man handelt“, sagte er im griechischen Nachrichtensender Skai am Montag. Seine Kollegen hätten niemanden schlagen dürfen. Zudem leiteten das Ministerium für Bürgerschutz und die Staatsanwaltschaft von Athen eine Untersuchung ein.
Nach der Prügelattacke der Polizisten am Sonntagabend waren Hunderte Linke und Autonome auf die Straßen der genannten Athener Vorstadt gegangen und hatten gegen die – wie sie skandierten – „Junta“ von Athen demonstriert. Damit warfen sie der konservativen Regierung vor, undemokratische Methoden anzuwenden. Die Polizei löste die Demonstration unter Anwendung von Pfefferspray und Blendgranaten auf.

Streit eskaliert

Am Vorabend waren Polizisten während einer Kontrolle der Einhaltung der Bewegungsverbote zur Eindämmung des Coronavirus in einen Streit mit Einwohnern von Nea Smyrni geraten, die sich auf einem Platz aufhielten.
Bürger drehten dabei ein Video, auf dem zu sehen war, dass ein Mann von einer Gruppe Polizisten wiederholt mit Schlagstöcken geschlagen wurde, während er immer wieder „es tut mir weh“ schrie. Die Polizisten schlugen ihn weiter, während er zu entkommen versuchte. Dies löste in sozialen Medien eine Welle von Kritik an der Polizei aus.
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