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Kind mit nach Syrien genommen – Frau in Schweden zu Gefängnis verurteilt

© SNA / Michail Voskresensky / Zur BilddatenbankSyrien
Syrien - SNA, 1920, 08.03.2021
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Eine Frau ist am Montag in Stockholm zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sie 2014 ihr zweijähriges Kind mit nach Syrien genommen hatte. Dies berichtet das schwedische Fernsehen SVT.
Demnach hatte die Frau dem Vater des Kindes gesagt, sie wolle in der Türkei Urlaub machen. Tatsächlich aber reiste sie laut Anklage im Jahr 2014 nach Syrien, um sich der Terrororganisation Islamischer Staat (IS)* anzuschließen. Der Vater sah sein Kind erst nach sechs Jahren wieder.
Die Frau hatte vor dem Gericht in Lund angegeben, sie habe Syrien nur besuchen wollen und sei dort von der Terrorgruppe gefangen gehalten worden. Das Gericht schenkte dieser Aussage keinen Glauben. Nach der Niederschlagung des IS befand sich die Frau in verschiedenen Gefangenlagern, darunter auch im Lager Al-Hole. Im November 2020 wurde sie nach Schweden ausgeliefert. Gegen sie wird außerdem in einer anderen Sache wegen Kriegsverbrechen ermittelt.
*Islamischer Staat (auch Daesh, IS) – Terrororganisation, in Deutschland und Russland verboten
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