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Polizei setzte in Zürich Pfefferspray gegen ungenehmigte Frauendemo ein: Zwei Festnahmen

© AFP 2021 / FABRICE COFFRINISchweizer Polizisten (Archvilbild)
Schweizer Polizisten (Archvilbild) - SNA, 1920, 07.03.2021
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Die Stadtpolizei hat am Samstagnachmittag in Zürich mit Pfefferspray eine ungenehmigte Frauen-Demonstration anlässlich des Weltfrauentags aufgelöst. Zwei Frauen seien festgenommen worden, wie die Schweizer Tageszeitung „Die Südostschweiz“ mitteilte.
Im Vorfeld des internationalen Frauentags hatte das Kollektiv „Feministischer Streik Zürich“ zu der Demonstration aufgerufen. Diese sollte in Form eines Polit-Parcours stattfinden, wie die Stadtpolizei mitteilte.
„Wir dulden keine verbotenen Menschenansammlungen und setzen das Veranstaltungsverbot durch. Wir kontrollieren, verzeigen und weisen weiterhin uneinsichtige Personen konsequent weg“, schrieb die Stadtpolizei auf Twitter.
Laut Polizei gab es an mehreren Orten in der Stadt Menschenansammlungen, darunter in der Langstrasse und auf dem Helvetiaplatz.
Kurz vor 15.30 Uhr formierte sich an der Ecke Stauffacher-/Ankerstraße ein Demonstrationszug von mehreren hundert Personen, so das Blatt. An der Ankerstraße habe die Polizei den Umzug gestoppt und dabei Pfefferspray eingesetzt. Eine Aktionsteilnehmerin soll einen Polizisten gebissen haben.
Später hätten sich mehrere hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Ecke Lang- und Stauffachherstraße erneut versammelt und seien durch verschiedene Straßen im Kreis 4 gezogen. Dann seien sie über den Helvetiaplatz in die Bäckeranlage marschiert.
Polizisten hätten eine Frau festgehalten. Die Menschenmenge habe versucht, sie zu befreien. Die Polizei habe erneut Pfefferspray eingesetzt. Eine weitere Aktionsteilnehmerin sei inhaftiert worden.
Unter starker Polizeipräsenz löste sich die Demonstration am frühen Abend auf. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen der Polizei niemand. Es kam aber zu Sachbeschädigungen mit Spraydosen. Die Polizei kontrollierte nach eigenen Angaben mehr als 100 Personen.
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