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Myanmars Militär geht mit Tränengas und Blendgranaten gegen Demonstranten vor – Medien

© REUTERS / VIDEO OBTAINED BY REUTERSProteste in Yangon, Myanmar
Proteste in Yangon, Myanmar - SNA, 1920, 06.03.2021
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Bei den Protesten gegen den Militärputsch in Myanmar gehen die Sicherheitskräfte weiter hart gegen die Demonstranten vor. In der größten Stadt Yangon feuerten sie am Samstag Tränengas und Blendgranaten ab, wie Reuters unter Berufung auf lokale Medien berichtet.
Angaben zu Opfern lagen nicht vor. Zu Demonstrationen kam es auch in der Stadt Dawei im Süden des südostasiatischen Landes. Die Protestierenden forderten die Freilassung und Wiedereinsetzung der De-Facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi, die Anfang Februar vom Militär gestürzt und festgenommen worden war.
Die Proteste richten sich auch gegen die Verfassung von 2008, in der dem Militär eine prägende Rolle in der Politik zugebilligt wird. Am Freitag hatte die UN-Sondergesandte für Myanmar, Christine Schraner Burgener, den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu einem entschlossenen Vorgehen gegen die Junta aufgefordert. Die Militärmachthaber müssten in ihre Schranken verwiesen werden.
Proteste in Myanmar. Yangon, 3. März 2021 - SNA, 1920, 05.03.2021
UN-Sondergesandte spricht von Scharfschützen bei Protesten in Myanmar
Auch die deutsche Bundesregierung verurteilt das gewaltsame Vorgehen der Sicherheitskräfte in Myanmar. Das Auswärtige Amt bekräftigte bereits im Februar die Forderung, „die Gewalt gegen Demonstranten zu beenden und sich stattdessen für einen Dialog zu öffnen“. Zuvor hatte der UN-Menschenrechtsrat die sofortige Freilassung von Suu Kyi und aller „willkürlich Inhaftierten“ in Myanmar gefordert.
Seit dem Militärputsch am 1. Februar ist Myanmar, das frühere Burma, in Aufruhr, die Sicherheitskräfte gehen zunehmend härter gegen die anhaltenden Massenproteste vor. Insgesamt wurden den UN zufolge bislang mehr als 50 Demonstranten getötet und rund 1700 Menschen festgenommen.
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