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Forscher warnen vor neuropsychiatrischen und kognitiven Problemen bei Covid-19-Überlebenden

© SNA / Wladimir Fedorenko / Zur BilddatenbankMenschen in Schutzmasken in Moskau
Menschen in Schutzmasken in Moskau  - SNA, 1920, 06.03.2021
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Ein Großteil der Covid-19-Überlebenden ist von neuropsychiatrischen und kognitiven Komplikationen betroffen. Dies geht aus einer Studie hervor, die in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Frontiers in Psychology“ veröffentlicht wurde.
Die Studie stellt eine Auswertung von bereits veröffentlichten Forschungsarbeiten dar. Auf diese Weise wollten ein Forscherteam von der Oxford Brookes University und ein Psychiater vom Oxford Health NHS Foundation Trust mehr über die möglichen Auswirkungen der SARS-COV-2-Infektion auf das Gehirn und das Ausmaß der kurz- und langfristigen psychischen Probleme erfahren, mit denen die Covid-19-Überlebenden konfrontiert sein können.
Demnach wurde in den untersuchten Forschungsarbeiten eine breite Palette von neuropsychiatrischen Problemen gemeldet, die in einer kurzfristigen Perspektive auftreten können. In einer untersuchten Studie wiesen 95 Prozent der klinisch stabilen Covid-19-Patienten eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) auf. Anderen Studien zufolge litten 17 bis 42 Prozent der Patienten an affektiven Störungen wie Depressionen.
Als zentralste kurzfristige kognitive Probleme wurden Aufmerksamkeitsstörungen (45 Prozent der Patienten) und Gedächtnisstörungen (13 bis 28 Prozent der Patienten) angegeben.
Weltgesundheitsorganisation (WHO) - SNA, 1920, 06.03.2021
„Die Pandemie ist Anfang 2022 vorbei“ – Europa-Chef der WHO
In der langfristigen Perspektive handelt es sich laut Forschern bei den neuropsychiatrischen Problemen vor allem um affektive Störungen und Müdigkeit sowie um Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeit (bei 44 Prozent der Patienten) und des Gedächtnisses (bei 28 bis 50 Prozent der Patienten).
Nach den neuesten Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden weltweit 115,2 Millionen Corona-Infizierte registriert. Nach Informationen der Johns Hopkins University hat die Zahl der Corona-Fälle bereits 116 Millionen überschritten.
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