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20.000 US-Einrichtungen wegen Microsoft-Sicherheitslücke gefährdet – Reuters

Microsoft-Logo - SNA, 1920, 06.03.2021
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Mehr als 20.000 US-Organisationen sind aufgrund einer Sicherheitslücke in der Mailinfrastruktur von Microsoft namens Exchange Server gefährdet. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf eine mit der Reaktion der US-Regierung vertraute Person.
Demnach soll die jüngste Hackerattacke Kanäle für den Fernzugriff bei Kreditinstituten, Stadtverwaltungen und kleinen Unternehmen hinterlassen haben. Laut einer US-Untersuchung sollen auch Zehntausende Organisationen in Asien und Europa betroffen sein.
Die Hackerangriffe würden derzeit trotz der von Microsoft am Dienstag veröffentlichten Notfall-Patches weiter verübt, hieß es.
Am Dienstag hatte Microsoft eine Reihe von Cyberangriffen auf eine lokale Exchange Server-Software gemeldet, die angeblich von chinesischen Hackern durchgeführt worden sein sollen. Die Angriffe sollen auf verschiedene US-Behörden abgezielt haben. In diesem Zusammenhang veröffentlichte das Unternehmen Sicherheitsupdates, die die Kunden, die den Exchange Server verwenden, schützen sollen.
Die mutmaßlichen Täter könnten die Software MS Exchange zur großangelegten digitalen Spionage nutzen, hieß es.
Die vermutlichen Angreifer hätten sich entweder mit gestohlenen Passwörtern oder durch die Nutzung von zuvor unentdeckten Schwachstellen Zugang zu einem Exchange Server verschafft. Dann hätten die Hacker eine so genannte Web-Shell erstellt, um den betroffenen Server aus der Ferne zu steuern, und diesen Fernzugriff - der von den privaten Servern in den USA ausgeführt worden sei - genutzt. Damit sollten Daten aus dem Netzwerk eines Unternehmens gestohlen werden.
HoloLens von Microsoft - SNA, 1920, 03.03.2021
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Das Weiße Haus ließ verkünden, die Situation zu verfolgen.
Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Wang Wenbin, hat die Informationen über die Verwicklung der chinesischen Behörden in die Hackerattacken auf Microsoft-Software zurückgewiesen. China lehne alle Formen von Cyberangriffen ab und wünsche sich, dass „relevante Medien und Unternehmen eine professionelle und verantwortungsvolle Haltung einnehmen und die Darstellung von Cyberangriffen auf reichhaltige Beweise stützen, und nicht auf unbegründete Vermutungen und Anschuldigungen“, äußerte er.
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