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Geschäfte mit Corona-Schutzmasken: CDU-Mann Löbel zieht sich aus Auswärtigem Ausschuss zurück

© REUTERS / FABRIZIO BENSCHMenschen mit Schutzmasken in Berlin
Menschen mit Schutzmasken in Berlin - SNA, 1920, 05.03.2021
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Der Mannheimer CDU-Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel zieht sich als Konsequenz aus umstrittenen Geschäften mit Corona-Schutzmasken aus dem Auswärtigem Ausschuss zurück. Das berichten die „Stuttgarter Zeitung“ und die „Stuttgarter Nachrichten“ (Samstag).
Dies wurde der Deutschen Presse-Agentur am Freitagabend aus Kreisen der Unionsfraktion bestätigt.
Löbel hatte zuvor eine Beteiligung an den Geschäften bestätigt und Fehler eingeräumt.
„Als Bundestagsabgeordneter hätte ich gerade in der besonderen Pandemie-Situation auch in meiner unternehmerischen Tätigkeit sensibler handeln müssen“, teilte er am Freitag auf Anfrage mit.
„Diesen Fehler mache ich mir selbst zum Vorwurf.“
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Löbels Firma hatte nach dessen Darstellung Provisionen in Höhe von rund 250.000 Euro kassiert, weil sie Kaufverträge über Masken zwischen einem baden-württembergischen Lieferanten und zwei Privatunternehmen in Heidelberg und Mannheim vermittelt hatte.
Es habe sich hierbei um eine „nach dem Marktüblichen bemessene Vergütung“ für die Projektmanagement-GmbH gehandelt, teilte Löbel mit. Er habe für die GmbH gehandelt und nicht in Ausübung seines Mandates.
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