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Deutscher Astronaut Gerst glaubte bei Esa-Bewerbung nicht an Erfolg

© SNA / Alexej FilippowDeutscher Astronaut Alexander Gerst (Archivbild)
Deutscher Astronaut Alexander Gerst (Archivbild) - SNA, 1920, 05.03.2021
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Der deutsche Astronaut Alexander Gerst (44) hat bei seiner Bewerbung 2008 bei der Europäischen Raumfahrtagentur Esa mit einer Ablehnung gerechnet. „Ich dachte, Astronauten müssten Supermänner sein – und mir war ja klar, ich hingegen bin nur ein Mensch“, zitiert die DPA den elften Astronauten Deutschlands und den 539. Astronauten der Welt.
Außerdem habe er die Statistik gekannt, so Gerst weiter. „Da bewerben sich Tausende Menschen, ausgewählt werden aber nur vier bis sechs. Es wäre schon sehr überheblich, da zu denken: ‚Klar schaffe ich das’. Es geht vielmehr darum, seinem Traum eine faire Chance zu geben.“
Der Deutsche wurde genommen und flog 2014 und 2018 zur Internationalen Raumstation ISS.
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Gerst wurde 1976 in Künzelsau im Bundesland Baden-Württemberg geboren. Er studierte Geophysik am Karlsruhe Institute of Technology (KIT) sowie an der Victoria University in Wellington/Neuseeland und promovierte 2010 an der Universität Hamburg zum Thema Vulkanaktivität.
Erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt sucht die Esa ab Ende März wieder neue Raumfahrerinnen und Raumfahrer. Die Organisation hält dabei auch Ausschau nach Kandidaten mit einem bestimmten Grad an körperlicher Behinderung.

„Wir brauchen im Astronautenkorps eine gute Repräsentanz der Gesellschaft“, sagte Gerst. „Es geht nicht darum, Menschen mit Behinderungen einen Gefallen zu tun. Sondern, dass wir Diversität als Chance sehen.“

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