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Mehr Müll in der Pandemie durch veränderte Kaufgewohnheiten – Studie

© CC0 / Mabel Amber / PixabayAbfälle (Symbolbild)
Abfälle (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.03.2021
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Produzieren die Menschen in der Pandemie mehr Müll? Eine internationale Studie antwortet auf diese Frage mit einem klaren Ja. Der Grund: Die Gewohnheiten von Verbrauchern haben sich in der Pandemie stark verändert.
Lockdowns führen zu einem erhöhten Konsum von verpackten Produkten und Essen zum Mitnehmen. Das ist nicht nur eine Ahnung, die jeder für sich hat, sondern das Ergebnis einer internationalen Studie unter Leitung der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, über die der Informationsdienst Wissenschaft berichtet.
Die Studie hatte sich dabei den Konsumverbrauch und das Abfallaufkommen in insgesamt 23 Ländern angeschaut. Fast die Hälfte der in der Studie Befragten gab an, mehr verpackte Lebensmittel, frische Lebensmittel sowie Lebensmittellieferungen in Anspruch zu nehmen. Allein bei Lebensmittelabfällen und Plastikverpackungen soll der Umfang um jeweils 43 und 53 Prozent zugenommen haben.
Müll (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.03.2021
500.000 Tonnen für die Tonne: Lebensmittelabfälle im Einzelhandel
Die treibende Kraft hinter dem steigenden Müllberg liegt nach der Studie in einem veränderten Verhalten der Verbraucher. Zu den Gründen dieser Entwicklung gehört, dass Menschen mehr Zeit zuhause verbringen. Dadurch sollen spezifische Abfallsorten deutlich anwachsen, was wiederum die Abfallwirtschaftssysteme zusätzlich belastet.
Die Studie kann nützliche Erkenntnisse für Stadtverwaltungen und Stadtwerke liefern, sodass diese bei künftigen Pandemien früh geeignete Maßnahmen ergreifen und die Auswirkungen der Pandemien im Bereich der Abfallwirtschaft besser einschätzen können.
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