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Nord Stream 2: Zwei Rohrleger bis Ende September in Dänemark im Einsatz

© REUTERS / OLIVER DENZERRussischesh Rohrlegeschiff "Fortuna" (Archiv)
Russischesh Rohrlegeschiff Fortuna (Archiv) - SNA, 1920, 04.03.2021
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Das am Donnerstag von Wismar ausgelaufene russische Schiff „Akademik Cherskiy“ soll für die Gaspipeline Nord Stream 2 Rohre verlegen, teilte die Projektgesellschaft am Donnerstag mit. Nach Angaben der Dänischen Schifffahrtsbehörde (DMA) sind Arbeiten mit dem bereits im Einsatz befindlichen Rohrleger „Fortuna“ bis Ende September angekündigt.
Bei der Behörde ist die Verlegung zweier Pipeline-Stränge in dänischen Gewässern angemeldet, , geht aus einem am Mittwoch veröffentlichten Hinweis an Seefahrer hervor. Der Deutschen Presse-Agentur zufolge erstrecken sich die angemeldeten Arbeiten auf ein Gebiet südlich von Bornholm bis zur deutsch-dänischen Seegrenze. Neben den Verlegern sollen noch weitere Schiffe beteiligt sein.
Laut Projektgesellschaft soll die „Akademik Cherskiy“ zuvor für Tests in Richtung Kaliningrad fahren. Sie war in die Ostsee verlegt worden, nachdem Spezialschiffe des schweizerischen Offshore-Dienstleisters Allseas Ende 2019 vom Bau der Pipeline abgezogen worden waren. Grund für den Rückzug waren Sanktionsdrohungen der USA. Zuletzt lag die „Akademik Cherskiy“ in Wismar, wo sie umgebaut wurde.
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Nach Angaben der Projektgesellschaft fehlen dem Doppelstrang noch rund 110 Leitungskilometer in dänischen und etwa 30 Kilometer in deutschen Gewässern. Der Doppelstrang soll einmal 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas jährlich von Russland nach Deutschland transportieren. Das Projekt war zuletzt unter zunehmenden Druck geraten.
Die USA hatten im Januar zum ersten Mal Sanktionen gegen ein am Bau beteiligtes Unternehmen verhängt – betroffen ist die russische Firma KVT-RUS, die die „Fortuna“ betreibt.
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