Neu-Infektionen in Europa steigen weiter an – Europabüro der WHO

© REUTERS / Violeta Santos MouraNotaufnahme für Corona-Patienten bei einem Krankenhaus in Porto
Notaufnahme für Corona-Patienten bei einem Krankenhaus in Porto - SNA, 1920, 04.03.2021
Die Infektionen steigen wieder in Europa. Zeitgleich werden in immer mehr Ländern ansteckendere Mutanten registriert. Das teilt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit und empfiehlt, mehr zu testen und zu isolieren. Die gute Nachricht: In Ländern mit hohen Impfraten sollen Todesfälle und Krankenhausaufenthalte abnehmen.
Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind in mehr als der Hälfte der EU-Länder gestiegen. Insgesamt ist ein Anstieg um neun Prozent im Vergleich zur Vorwoche zu verzeichnen. Das berichtet die dpa unter Berufung auf das Europabüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Der Rückgang der Infektionen in der Europäischen Union hat damit ein Ende gefunden.
Im Verdacht als Ursache für diese Entwicklung stehen die Mutationen aus Großbritannien, Südafrika und Brasilien. Erstere wurde bereits in 43 der 53 Länder, die südafrikanische in 26 und die brasilianische in 15 nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund rief der Regionaldirektor des Europabüros, Hans Klug, die Länder auf, wachsam zu bleiben und insbesondere viel zu testen und erkrankte Menschen zu isolieren.
In Zusammenhang mit den beginnenden Impfungen, insbesondere in Ländern mit einer hohen Impfrate, habe man bereits einen Rückgang der Todesfälle und Krankenhausaufenthalte von Menschen aus Risikogruppen zu verzeichnen.
Der deutsche Virologe Christian Drosten (Archiv) - SNA, 1920, 28.02.2021
Deutschland ist am Anfang dritter Corona-Welle – Virologe Drosten
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