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Nachtnews: Lockdown wird verlängert, Bartsch nennt Beschlüsse Corona-Irrgarten

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 04.03.2021
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Lockdown wird verlängert; Bartsch nennt Gipfelbeschlüsse Corona-Irrgarten; Kretschmann denkt an kürzere Ferien wegen Corona; Hinweise auf möglichen erneuten Angriff auf US-Kongress; Lufthansa mit Rekordverlust im Corona-Jahr; Aus Iran kommendes Schiff ließ Öl vor Israels Küste ab
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

Lockdown wird verlängert

Der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Deutschland wird angesichts weiter hoher Infektionszahlen grundsätzlich bis zum 28. März verlängert. Allerdings soll es je nach Infektionslage viele Öffnungsmöglichkeiten geben. Das haben Kanzlerin Angela Merkel und die Länder-Ministerpräsidenten beschlossen. Vereinbart wurde eine stufenweise Öffnungsstrategie mit eingebauter Notbremse. Führen einzelne Lockerungen zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen in einer Region, werden automatisch alle schon erfolgten Erleichterungen wieder gestrichen.
Corona-Ausbruch in Deutschland (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.03.2021
Corona-Lockdown in Deutschland bis 28. März verlängert: Lockerungen aber schon ab 8. März

Bartsch nennt Gipfelbeschlüsse Corona-Irrgarten

Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat die Ergebnisse des Spitzengesprächs von Bund und Ländern scharf kritisiert. In den Zeitungen der Funke Mediengruppe sprach Bartsch mit Blick auf den komplizierten Öffnungsfahrplan von einem „Corona-Irrgarten“ und von „Inzidenz- und Lockerungswirrwarr“. Das werde die Bürger weiter verunsichern. Dagegen habe das Schlüsselthema des zügigen Impfens eine zu geringe Rolle gespielt, sagte Bartsch weiter.

Kretschmann denkt an kürzere Ferien wegen Corona

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann von den Grünen hat kürzere Ferien ins Gespräch gebracht, damit Wissenslücken nach der langen Schließung der Schulen geschlossen werden können. Man könnte an den Ferien ein bisschen was abknapsen, um Unterrichtsstoff nachzuholen, sagte der Grünen-Regierungschef dem „Mannheimer Morgen“. Solche Überlegungen werde man ernsthaft anstellen müssen. Man könne darüber nachdenken ob das in den Sommerferien passieren kann. Er habe zu Beginn viele Klagen für etwas übertrieben gehalten, räumte er ein. Er hatte als Schüler Kurzschuljahre und habe es trotzdem zum Ministerpräsidenten gebracht. Aber jetzt, wo es so lange dauert, fange sein Herz doch an zu bluten.

Hinweise auf möglichen erneuten Angriff auf US-Kongress

US-Sicherheitskräfte haben nach Hinweisen auf einen möglichen erneuten Angriff auf das US-Kapitol die Sicherheitsvorkehrungen am Sitz des Kongresses verschärft. Geheimdienstinformationen wiesen auf einen möglichen Plan einer Miliz für einen Angriff am heutigen Donnerstag hin, teilte die Kapitol-Polizei mit. Neben der Errichtung von Barrieren sei auch die Zahl der Sicherheitskräfte zum Schutz des Parlaments erhöht worden. Anhänger des damals noch amtierenden US-Präsidenten Donald Trump hatten am 6. Januar das Kapitol gestürmt und teilweise verwüstet.
Anhänger von Donald Trump am US-Kapitol, Washington, der 6. Januar 2021 - SNA, 1920, 28.02.2021
280 Festnahmen nach Sturm auf Kapitol in Washington

Lufthansa mit Rekordverlust im Corona-Jahr

Der Geschäftseinbruch in der Corona-Krise hat der Lufthansa 2020 einen Rekordverlust eingebracht. Unter dem Strich stand ein Minus von 6,7 Milliarden Euro nach einem Gewinn von 1,2 Milliarden ein Jahr zuvor, wie der vom Staat gestützte Konzern heute in Frankfurt mitteilte. Nach dem schwierigen Start ins neue Jahr wird Vorstandschef Carsten Spohr auch für 2021 ein Stück pessimistischer. Das Flugangebot dürfte lediglich 40 bis 50 Prozent des Niveaus aus dem Vorkrisenjahr 2019 erreichen. Bisher hatte er bis zu 60 Prozent für möglich gehalten.

Aus Iran kommendes Schiff ließ Öl vor Israels Küste ab

Israels Umweltministerin Gila Gamliel hat ein aus dem Iran kommendes Schiff einer libyschen Firma für die Ölkatastrophe an der Küste ihres Landes verantwortlich gemacht. Nach zweiwöchiger Suche sei das Schiff ausgemacht worden, das das Unglück verursacht habe, schrieb Gamliel auf Twitter. Es handele sich dabei nicht nur um ein Umweltverbrechen, sondern um Umweltterrorismus. Eine große Menge Öl hatte vor zwei Wochen die Küsten Israels und des Libanons stark verschmutzt, besonders betroffen war die Tierwelt.
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