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E-Auto-Akkus mit EU-Geld: Spanische Regierung und VW-Tochter Seat kooperieren

© AFP 2021 / PATRICK T. FALLONE-Auto-Akku
E-Auto-Akku - SNA, 1920, 04.03.2021
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Spanien wird Gelder aus dem EU-Aufbaufonds für ein öffentlich-privates Konsortium mit der VW-Tochter Seat und dem Energieversorger Iberdrola nutzen, um die landesweit erste Produktion von E-Auto-Batterien aufzubauen. Dies berichtet Reuters unter Berufung auf die spanische Industrieministerin.
Das öffentlich-private Konsortium soll auch weiteren Partnern offenstehen, sofern sie ein Interesse an der lokalen Produktion von E-Autos in Spanien hätten, sagte die spanische Industrieministerin Reyes Maroto laut der Agentur auf einer Veranstaltung der Gewerkschaft UTG am Donnerstag. Das Projekt werde die Entwicklung der notwendigen Infrastruktur und von Anlagen ermöglichen, um elektrische Fahrzeuge „autonom und wettbewerbsfähig“ zu produzieren, erklärte sie.
Spanien wird bis 2023 voraussichtlich 140 Milliarden Euro aus dem EU-Aufbaufonds zur Bewältigung der Pandemiefolgen erhalten. Einen Großteil dieses Geldes will die Regierung in die Wiederbelebung und Modernisierung der schwer angeschlagenen spanischen Wirtschaft investieren. Derweil steht der Aufbau einer europäischen Produktion von E-Auto-Akkus im Fokus der EU-Wirtschaftspolitik. Damit möchte Brüssel die Abhängigkeit der europäischen Autohersteller von China auf diesem Gebiet reduzieren.
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Wie bereits berichtet, hatte die spanische Regierung erwogen, ein von der Insolvenz bedrohtes Nissan-Werk in Barcelona auf Akkuproduktion umzustellen, um Tausende Arbeitsplätze zu erhalten. Ob nun das Nissan-Werk für den Aufbau der Batterieherstellung in Frage komme, sagte die Industrieministerin auf der Gewerkschaftsveranstaltung nicht. Sie ließ lediglich wissen, das geplante Werk werde eine Hilfe für Seat sein. Die VW-Tochter hatte bereits erklärt, eine in Spanien angesiedelte Akkuproduktion sei unabdingbar, sollten in ihrem Werk in Martorell außerhalb von Barcelona E-Autos produziert werden.
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