Corona-Impfkampagne in Südkorea: Todesfälle nach AstraZeneca-Injektion

© SNA / Wladimir TrefilowCorona-Impfstoff von AstraZeneca (Symbolbild)
Corona-Impfstoff von AstraZeneca (Symbolbild) - SNA, 1920, 04.03.2021
In Südkorea werden seit dem Corona-Impfstart fünf Todesfälle von Patienten untersucht, die kurz nach der Impfung mit dem Vakzin von AstraZeneca starben. Wie die südkoreanische Agentur für die Kontrolle und Prophylaxe von Krankheiten (KDCA) mitteilte, hatten alle Betroffenen Nebendiagnosen.
Von den drei jüngsten Todesfällen waren zwei Patienten über 50 in Krankenhäusern für Altenpflege in Behandlung. Einer davon starb 41 Stunden und der andere 15 Stunden nach der Impfung. Bei einem weiteren Todesfall handelt es sich um eine 20 bis 30 Jahre alte Frau, die in einer Pflegeanstalt für Behinderte mit schweren Erkrankungen behandelt wurde. Die Patientin starb 15 Stunden nach der Injektion.
Zuvor wurde mitgeteilt, dass der erste Todesfall nach einer AstraZeneca-Impfung aus einem Krankenhaus für Altenpflege in der Stadt Goyang gemeldet wurde. Der Patient im Alter von über 50 Jahren wurde am 26. Februar geimpft und starb am Mittwochmorgen. Der Mann hatte Herzprobleme und Diabetes gehabt und früher einen Schlaganfall erlitten.
Astrazeneca-Impfstoff - SNA, 1920, 01.03.2021
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Ein weiterer Patient, ein 63-Jähriger, starb am Mittwochmorgen, vier Tage nach der Impfung, in einem Altenpflege-Krankenaus in der Stadt Pyeongtaek (Provinz Gyeonggido). Der Mann hatte an einer zerebrovaskulären Störung gelitten. Nach der Impfung waren bei ihm Nebenwirkungen wie erhöhte Temperatur aufgetreten. Er bekam letztendlich eine Lungenentzündung und eine Sepsis.
Die Impfungen mit AstraZeneca-Präparaten hatten am 26. Februar in Südkorea begonnen. Bisher wurden 151.679 Menschen geimpft. Bei 711 Menschen wurden Nebenwirkungen, darunter sieben Fälle von anaphylaktischem Schock, registriert.
Vom 27. Februar an wird den Medizinern, die an der Behandlung von Covid-19-Kranken beteiligt sind, der Impfstoff von Pfizer verabreicht. Bisher hat es sieben Fälle von Nebenwirkungen gegeben.
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