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Ungarns Premier für Einsatz von Corona-Impfstoffen aus China und Russland

© SNA / Alexej KudenkoCorona-Impfstoff Sputnik V
Corona-Impfstoff Sputnik V - SNA, 1920, 03.03.2021
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Ungarn greift nach den Worten von Ministerpräsident Viktor Orban auf den russischen Corona-Impfstoff zurück, weil die EU-Kommission bisher keine ausreichende Impfversorgung garantiert.
Die EU habe ihre Chance nicht wahrgenommen, die Europäer „schnell und effektiv“ mit Impfstoff zu versorgen, sagte Orban gegenüber der „Bild“-Zeitung (Mittwoch). „Deshalb muss ich gemäß unserer Verfassung zum Schutz meiner Bürger verantwortlich handeln.“
Ungarn unterstütze weiter die EU-Kommission, so Orban. „Aber wir erkennen auch: Die USA, Großbritannien, Israel, auch Serbien sind uns EU-Mitgliedern weit voraus. Deshalb suche ich für mein Land dort Impfstoff, wo er verfügbar ist, auch in China oder Russland, solange unsere Behörden die Wirkstoffe geprüft und freigegeben haben.“
Der russische Corona-Impfstoff Gam-Covid-Vak (Sputnik V) - SNA, 1920, 01.03.2021
Slowakei genehmigt russischen Corona-Impfstoff Sputnik V
„Sputnik V“ war im August 2020 in Russland als weltweit erster Impfstoff für eine breite Anwendung in der Bevölkerung zugelassen worden. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat den Wirkstoff bislang nicht genehmigt.
Orban würdigte die Impfkultur Russlands und des östlichen Europas.

„Wir haben – mit sowjetischem Impfstoff – etwa Polio wesentlich früher ausgerottet als der Westen“, sagte er.

Leben zu retten sei wichtiger als politische Überlegungen, betonte Orban.
Während in Ungarn der russische Impfstoff „Sputnik V“ angewendet wird, hat sich Orban selbst mit dem chinesischen Sinopharm-Vakzin impfen lassen. Bei Sinopharm hat Ungarn fünf Millionen Dosen geordert, von „Sputnik V“ zwei Millionen Dosen.
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