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Rollstuhl wegen Hitze: Österreicher plant Klimaklage

© SNA / Alexander KrjaschewEmissionen (Symbolbild)
Emissionen (Symbolbild) - SNA, 1920, 03.03.2021
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Ein Multiple-Sklerose-Erkrankter will Österreich zur Verantwortung für einen mangelnden Schutz vor dem Klimawandel bringen, berichtet DPA.
Laut dem 40-jährigen Mann, namentlich Mex M., leidet er an einer temperaturabhängigen Form der Nervenkrankheit. Wegen des sogenannten Uhthoff-Phänomens sei er ab einer Temperatur von 25 Grad auf den Rollstuhl angewiesen. So will M. vor den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof (EGMR) in Straßburg gegen sein Land vorgehen, weil es keine Möglichkeit biete, das Recht auf Gesundheit im Zusammenhang mit Umwelteinflüssen einzuklagen. Unterstützt wird der Mann zudem von der Umweltschutzbewegung Fridays for Future.
Die Klage soll im April beim EGMR einbracht werden. M. stehe beispielhaft für Millionen Menschen, deren Grundrechte von der Klimakrise betroffen seien, so seine Anwältin Michaela Krömer.
„Ich bin jetzt schon von der Klimakrise betroffen und in Zukunft noch viel stärker“, sagte M. „Ich bin nicht gerne hilflos, und noch weniger gerne rechtlos.“
Emissionen (Symbolbild) - SNA, 1920, 02.03.2021
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Nach Angaben der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft erleben viele Erkrankte bei Hitze vorübergehende Schwäche, Sehprobleme oder sogar Lähmungen.
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