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Erster Rückschlag für US-Präsident, CDU-Politiker wirbt für russischen Impfstoff und Impfflicht

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 03.03.2021
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Erster Rückschlag für US-Präsident; Biden verspricht Impfstoff für alle Erwachsenen bis Ende Mai; Rostocks Oberbürgermeister beklagt zu viel Technokratie in Pandemie-Bekämpfung; CDU-Politiker wirbt für russischen Impfstoff und Impfflicht; Tote bei schwerem Autounfall in Südkalifornien; Intel soll rund 2,2 Milliarden Dollar in US-Patentstreit zahlen
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Erster Rückschlag für US-Präsident

US-Präsident Joe Biden hat bei der Bestätigung seiner Kabinettsmitglieder und Behördenchefs durch den Senat erstmals einen Rückschlag einstecken müssen. Er habe den Rücktritt von Neera Tanden als Kandidatin für die Leitung des Haushaltsamts der Regierung angenommen, erklärte der Präsident in der Nacht. Viele Republikaner und mindestens ein demokratischer Senator hatten Tandens Kandidatur abgelehnt. Sie bemängelten frühere Aussagen Tandens, die sich unter anderem auf Twitter sehr abschätzig über führende Republikaner geäußert hatte. Mit dem Rückzug der Kandidatur blieb Biden eine absehbare Niederlage bei der Abstimmung im Senat erspart.

Biden verspricht Impfstoff für alle Erwachsenen bis Ende Mai

Die USA werden laut Präsident Joe Biden bereits bis Ende Mai genügend Impfstoff für alle Erwachsenen im Land haben. Bislang hatte Biden das Erreichen dieses Meilensteins bis Ende Juli angestrebt. Die jüngste Zulassung eines dritten Impfstoffs und die Bemühungen der Regierung, die Produktion der Präparate anzukurbeln, ermöglichten es, das Ziel noch schneller zu erreichen, sagte Biden. Die Arzneimittelbehörde der USA hatte am Samstag eine Notfallzulassung für das Präparat von Johnson & Johnson erteilt.
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Rostocker Oberbürgermeister beklagt zu viel Technokratie in Pandemie-Bekämpfung

Die Bekämpfung der Corona-Pandemie in Deutschland läuft aus Sicht des parteilosen Rostocker Oberbürgermeisters Claus Ruhe Madsen zu technokratisch ab. Man höre auf Virologen, beziehe sich auf mathematische Berechnungen, aber folge überhaupt nicht den Hinweisen von Kinderpsychologen auf jene Aspekte, die man rund um Corona auch bedenken müsse, kritisierte Madsen in der „Welt“. Er forderte, jetzt endlich den Menschen in den Fokus zu rücken. Madsen forderte auch mehr Selbstbestimmungsmöglichkeiten für Kommunen und Gemeinden bei der Corona-Bekämpfung. Er wünsche sich ein Spielfeld, auf dem Kommunen und Gemeinden gemeinsam mit den Gesundheitsämtern agieren können.

CDU-Politiker wirbt für russischen Impfstoff und Impfflicht

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff wirbt für das russische Vakzin „Sputnik V“, um den Impfstoffmangel in Deutschland zu beheben. Man sollte alles tun, was möglich sei, um das Impfen in Deutschland zu beschleunigen, sagt der amtierende Bundesratspräsident den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Ostdeutschland habe jahrzehntelange Erfahrung mit russischem Impfstoff. Er selbst sei schon als Kind mit einem russischen Präparat erfolgreich gegen Kinderlähmung geimpft worden, während im Westen noch kein Impfstoff zur Verfügung stand. Er würde sich daher jederzeit mit „Sputnik V“ impfen lassen. Auch eine Impfpflicht schließe er nicht grundsätzlich aus. Es könnte aber ein Thema für den Ethikrat sein: Impfpflicht hätte man in der DDR auch gehabt; er habe es überlebt.

15 Tote bei schwerem Autounfall in Südkalifornien

Bei einem schweren Unfall mit einem Lastwagen und einem Geländewagen in Südkalifornien sind nach Angaben eines Ärzteteams 13 bis 15 Menschen ums Leben gekommen. Weitere Personen seien verletzt worden, sagte Judy Cruz von der Notfallabteilung des Krankenhauses Regional Medical Center in der Stadt El Centro. Ihren Angaben zufolge befanden sich 27 Menschen in einem SUV-Fahrzeug. Der Unfall ereignete sich im Bezirk Imperial County, nahe der Stadt El Centro, etwa 16 Kilometer von der mexikanischen Grenze entfernt.

Intel soll rund 2,2 Milliarden Dollar in US-Patentstreit zahlen

Der Chipkonzern Intel ist von Geschworenen in Texas zur Zahlung von knapp 2,2 Milliarden Dollar in einem Patentstreit verurteilt worden. In dem Verfahren ging es um zwei Patente für Technologien aus der Halbleiterproduktion, die laut dem Urteil verletzt wurden. Für eines wurden der Firma VLSI 1,5 Milliarden Dollar zugesprochen, für das zweite 675 Millionen Dollar, geht aus Gerichtsunterlagen hervor. Intel kündigte umgehend an, in Berufung zu gehen. Zugleich sahen die Geschworenen in der Stadt Waco keine absichtliche Verletzung der beiden Patente, was zu einer Verdreifachung des Betrags hätte führen können.
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