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Über 200 Militärs an Bord: Deutschland schickt „Berlin“ für Embargo-Einsatz ins Mittelmeer

EGV Berlin - SNA, 1920, 03.03.2021
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Deutschland plant Ende der Woche wieder ein Schiff für den EU-Einsatz zur Überwachung des Waffenembargos gegen Libyen ins Mittelmeer zu schicken.
Ein Sprecher der Marine bestätigte gegenüber DPA, dass sich an Bord der „Berlin“ circa 220 Soldatinnen und Soldaten befinden würden. Sie sollen Frachtschiffe kontrollieren, die im Mittelmeer in Richtung des Bürgerkriegslandes Libyen unterwegs sind.
Der Einsatzgruppenversorger „Berlin“ soll Medienberichten zufolge laut vorläufigen Planungen am Freitag um 16:00 Uhr von Wilhelmshaven auslaufen. Das über 170 Meter lange Schiff wird Mitte des Monats im Einsatzgebiet erwartet.
Die Bundeswehr hatte sich im Zeitraum von August bis Dezember 2020 mit einem Schiff an der EU-Operation „Irini“ beteiligt.
Die Fregatte „Hamburg“ mit mehr als 200 deutschen Soldaten an Bord stoppte damals unter anderem einen Tanker, der illegal Kerosin nach Libyen bringen sollte. Für Aufsehen sorgte auch die Durchsuchung eines verdächtigen türkischen Containerschiffes im November. Sie musste wegen eines Vetos der türkischen Regierung abgebrochen werden und löste einen politischen Eklat aus.
Deutsche Fregatte „Hamburg“ (Archivfoto) - SNA, 1920, 18.12.2020
Deutsche Fregatte kehrt nach Mittelmeer-Einsatz zurück
Am 31. März 2020 hatte die Europäische Union die Einleitung des Marineeinsatzes „Irini“ zur Umsetzung des UN-Waffenembargos gegen Libyen angekündigt. Der EU-Einsatz wurde Anfang Mai gestartet. Die EU nutzt Satelliten und Luftüberwachungsgeräte, um illegale Waffenlieferungen über Land- und Luftgrenzen hinweg zu verfolgen. Das Mandat der „Irini“-Mission gilt bis zum 31. März 2021.
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